eine Homage an das Älter werden

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Alexandra wächst in einem sehr beschaulichen Dorf in Franken auf. Bei den Großeltern verbringt sie Stunden, Tage, Wochen, Jahre und der fluchende Elektriker ist ein liebenswerter alter Kauz und die Großmutter liebt Katzen über alles. Hier werden Erinnerungen ausgetauscht und geschaffen und der Großvater berichtet immer wieder gerne, dass er ja fast Amerikaner geworden wäre. Alexandra fühlt sich hier wohl, zu Hause und der Tod trifft sie unerwartet, hart und sie strauchelt und beginnt dann einen neuen Weg. In einem Berliner Seniorenheim findet sie Zugang zu vielen alten Menschen und in ihrer Biografiegruppe darf sie an deren Leben teilhaben. Diese Gespräche helfen ihr die Trauer zu verarbeiten, den Tod zu akzeptieren, das Leben auszukosten und nach vorne zu schauen.

Nachdenklich, traurig, aber auch mit viel Mut und auch Komik, hat Alexandra Stahl diese Geschichte geschrieben. Eine Homage an das Älter werden und an das Leben an sich. Ohne Effekthascherei und auf die Tränendrüse zu drücken, aber mit ganz viel echtem Gefühl und auch Mut. Auf geht es, nach Tschikago.