Einfühlsam und humorvoll

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teegeschirr Avatar

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Zu Beginn vom Buch von Alexandra Stahl, "Tschikago", hab ich mir etwas schwer getan. Die verschiedenen Erinnerungsschnipsel und die ganzen Geschichten haben zuerst etwas zerrissen gewirkt und deshalb hab ich mich schwer darauf eingelassen. Aber spätestens im zweiten Teil wurde mir klar, wie einfühlsam, humorvoll und feinfühlig die Erinnerungen bzw. die festgehaltenen Momente von Alexandra sind.
Zu Beginn erzählt sie von ihren eigenen Großeltern und später von den Seniorinnen und Senioren mit denen sie wöchentlich Zeit verbringt. Denn Alexandra ist sozial in einem Altenheim, in einer Seniorenresidenz tätig. Gemeinsam mit diesen (zu Beginn) vollkommen fremden Personen, entwickeln sich Dialoge, Gespräche und emotionale Stunden. Es ist schon zu verfolgen, wie die einzelnen Personen und ihre Charaktere dargestellt werden.
Meiner Meinung nach, ist dieser Roman eine kleine Liebeserklärung an Alexandras Großeltern.
Wie bereits gesagt: sehr einfühlsam und humorvoll!