Empathie

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Der Roman von Alexandra Stahl ist etwas ganz besonderes. Die Geschichten über sich und über ihre Großeltern bilden einen Rahmen für die Erlebnisse in einer Gesprächsgruppe im Seniorenheim. Dabei beschreibt Alexandra Stahl ihre Erlebnisse mit so viel Wärme und Empathie, dass es mich förmlich hineingezogen hat in ihre erlebte Welt.
Die Großeltern werden so liebevoll dargestellt mit ihrem unterfränkischen Dialekt und auch die Senioren und Seniorinnen werden in ihrer Art und Besonderheit porträtiert, dass ich sie lebhaft vor mir sehen konnte.
Die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig, mit vielen Wiederholungen, großen Zeilenabständen, Lücken und gänzlich ohne Zeichen für die wörtliche Rede. Obwohl sehr viel wörtliche Rede vorkommt.
Darauf muss man sich einlassen (können). Das ist auch mein einziger Hinweis darauf, dass sich das Buch eventuell nicht für die breite Leserschaft eignet, sondern nur für Leser, die auch poetische Sprache und alternative Schreibstile mögen.
Ich habs gemocht.