Enttäuschend

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liberlotte Avatar

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Titel und Cover ließen mich mehr erwarten. Der erste Teil, in dem die Autorin von ihrem Leben bei den Großeltern im Fränkischen erzählt, hat mich überzeugt und hat Spaß gemacht. Liebevoll schildert sie die Eigenarten ihrer Großeltern und auch ihre Veränderungen im Alter. Beide werden einem mit ihren Schrullen und ihrem wunderbaren Dialekt, den man sogar verstehen kann, sehr sympathisch. Im zweiten Teil berichtet sie von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Altenheim. Dies ist ja ein sehr löbliches Engagement, aber die kleinen Episoden wirken sehr aneinandergereit und im Bemühen, die einzelnen Personen zu verfolgen verliert man schnell den Überblick. Schade eigentlich, denn jeder der Altenheimbewohner:innen ist mehr Aufmerksamkeit wert. Im dritten Teil erfahren wir noch einiges von ihrer Großmutter und auch anscheinend alles , was vorher vergessen wurde.