Es fällt mir schwer, dieses Buch zu bewerten.
„Tschikago“ ist ein Roman von Alexandra Stahl. Das 272-seitige Buch erzählt von ihrem Leben mit ihren Großeltern und ihren Erfahrungen in einem Pflegeheim sowie ihren fragmentarischen Gedanken.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil, „Frankfurt ist schlimmer als Chicago“, schildert vor allem die glücklichen Momente mit ihren Großeltern. Diese interessanten Anekdoten stammen aus dem Leben der Autorin, sind oft im Dialekt verfasst, voller feiner und präziser Details und strahlen eine herzliche Atmosphäre aus. Besonders amüsant sind die Szenen, in denen ihre Großeltern streiten; sie erinnern mich an meine eigenen Großeltern. Der zweite Teil, „Waren Sie schon mal im Internet?“, beschreibt ihre Erfahrungen als Freiwillige in einem Berliner Pflegeheim. Hier findet sich viel Berliner Dialekt. Die älteren Bewohner des Pflegeheims sind alle einzigartig, ihre Gedanken faszinierend und ihre Gespräche vielfältig; die Autorin hat sie alle akribisch festgehalten, was wirklich herzerwärmend ist. Das letzte Kapitel, „Winken bis zum Schluss“, enthält einige der fragmentarischen Gedanken der Autorin zu verschiedensten Themen.
Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, dieses Buch zu bewerten. Der erste Teil, die Abschnitte über die Begegnungen der Autorin mit ihren Großeltern, hat mir sehr gut gefallen, da sie so vertraut und authentisch wirkten, mit lebendigen Szenen und Charakteren. Der zweite und dritte Teil hingegen erschienen mir zu zerfahren; ihnen fehlte ein roter Faden, und sie wirkten recht unstrukturiert und willkürlich, wie ein Notizbuch voller wirrer Gedanken ohne klare Struktur. Daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil, „Frankfurt ist schlimmer als Chicago“, schildert vor allem die glücklichen Momente mit ihren Großeltern. Diese interessanten Anekdoten stammen aus dem Leben der Autorin, sind oft im Dialekt verfasst, voller feiner und präziser Details und strahlen eine herzliche Atmosphäre aus. Besonders amüsant sind die Szenen, in denen ihre Großeltern streiten; sie erinnern mich an meine eigenen Großeltern. Der zweite Teil, „Waren Sie schon mal im Internet?“, beschreibt ihre Erfahrungen als Freiwillige in einem Berliner Pflegeheim. Hier findet sich viel Berliner Dialekt. Die älteren Bewohner des Pflegeheims sind alle einzigartig, ihre Gedanken faszinierend und ihre Gespräche vielfältig; die Autorin hat sie alle akribisch festgehalten, was wirklich herzerwärmend ist. Das letzte Kapitel, „Winken bis zum Schluss“, enthält einige der fragmentarischen Gedanken der Autorin zu verschiedensten Themen.
Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, dieses Buch zu bewerten. Der erste Teil, die Abschnitte über die Begegnungen der Autorin mit ihren Großeltern, hat mir sehr gut gefallen, da sie so vertraut und authentisch wirkten, mit lebendigen Szenen und Charakteren. Der zweite und dritte Teil hingegen erschienen mir zu zerfahren; ihnen fehlte ein roter Faden, und sie wirkten recht unstrukturiert und willkürlich, wie ein Notizbuch voller wirrer Gedanken ohne klare Struktur. Daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.