Etwas passiert
Am Buchumschlag sehe ich ein Foto zweier Menschen. Ein älteres Paar schaut in die Kamera. Diese knipst die beiden durch die Windschutzscheibe eines Autos. Das Auto wird in wenigen Augenblicken zurückschieben und wegfahren. Das Paar lächelt. Der Mann hat zwei unförmigen, zu große Arbeitshandschuhe an und winkt mit seiner rechten Hand zum Abschied. Im Hintergrund ein geschlossenes Garagentor. Dem Fotografen ist es gelungen eine klare Kant zwischen dem Ende des Handschuhs und einem Panel der Garage zu bilden. Das Foto wirkt somit wie mit dem Lineal durchgestrichen.
Das Paar scheint glücklich.
Tschikago steht oben linksbündig. Unterhalb des Bildes der Name der Autorin Alexandra Stahl linksbündig. Ein Roman liegt vor mir.
Frankfurt, ja Frankfurt am Main – mit dem Fernglas kann man den Fluss sehen.
Die Menschen sprechen Dialekt, so wird es hier auch aufgeschrieben.
Im kleinen Dorf gibt es alles doppelt, auch die Menschen, die sehen dann wie Schauspieler aus.
Die Ich-Erzählerin berichtet vom Leben mit ihren Großeltern, heiter mit Humor, auch wenn die Leute sterben. Die Oma hat ja immer Trauerkarten auf Vorrat zuhause und verschenkt sie bei Bedarf.
Alexandra Stahl beschreibt das Leben im Dorf, lange vor dem Internet.
Das Ich lebt gerne bei den Großeltern, obwohl ihre geschiedene Mutter auch ein Haus im Dorf besitzt, sind die beiden doch ihr Lebensmittelpunkt und davon erzählt der erste Teil des Buches. Von einer innigen Beziehung zwischen Enkelin und Großeltern.
Im zweiten Teil reflektiert Alexandra Stahl über ihre Arbeit in einem Seniorenheim. Sie beschreibt die Personen und ihre Marotten, die sie im Alter erworben haben. Vieles haben die Menschen vergessen. Dinge, meist aus der näheren Vergangenheit, sind verloren, aber tief im Gedächtnis sind noch Erinnerungen erhalten geblieben.
Im letzten Teil reflektiert die Autorin nochmals ihre Beziehung zu den Großeltern und ihre Arbeit am Buch. Schnipsel und Szenen ergeben diese ein Ganzes? Kann sie aus den Erinnerungen ein Buch zusammenkitten? Verliert sie etwas das sie weglässt für immer?
Die Autorin wiederholt immer wieder, sie erinnert sich – an die Menschen im Heim, an die Großeltern und ihre Mutter. Etwas passiert und sie hält es fest.
Für alle die sich auf eine etwas eigenwillige Biografie einlassen wollen. Gewürzt mit Schmankerl im Dialekt des südlichen Deutschlands – nicht Bayern, wir sind schon nahe bei Frankfurt (das schlimmer ist als Tschikago).
Das Paar scheint glücklich.
Tschikago steht oben linksbündig. Unterhalb des Bildes der Name der Autorin Alexandra Stahl linksbündig. Ein Roman liegt vor mir.
Frankfurt, ja Frankfurt am Main – mit dem Fernglas kann man den Fluss sehen.
Die Menschen sprechen Dialekt, so wird es hier auch aufgeschrieben.
Im kleinen Dorf gibt es alles doppelt, auch die Menschen, die sehen dann wie Schauspieler aus.
Die Ich-Erzählerin berichtet vom Leben mit ihren Großeltern, heiter mit Humor, auch wenn die Leute sterben. Die Oma hat ja immer Trauerkarten auf Vorrat zuhause und verschenkt sie bei Bedarf.
Alexandra Stahl beschreibt das Leben im Dorf, lange vor dem Internet.
Das Ich lebt gerne bei den Großeltern, obwohl ihre geschiedene Mutter auch ein Haus im Dorf besitzt, sind die beiden doch ihr Lebensmittelpunkt und davon erzählt der erste Teil des Buches. Von einer innigen Beziehung zwischen Enkelin und Großeltern.
Im zweiten Teil reflektiert Alexandra Stahl über ihre Arbeit in einem Seniorenheim. Sie beschreibt die Personen und ihre Marotten, die sie im Alter erworben haben. Vieles haben die Menschen vergessen. Dinge, meist aus der näheren Vergangenheit, sind verloren, aber tief im Gedächtnis sind noch Erinnerungen erhalten geblieben.
Im letzten Teil reflektiert die Autorin nochmals ihre Beziehung zu den Großeltern und ihre Arbeit am Buch. Schnipsel und Szenen ergeben diese ein Ganzes? Kann sie aus den Erinnerungen ein Buch zusammenkitten? Verliert sie etwas das sie weglässt für immer?
Die Autorin wiederholt immer wieder, sie erinnert sich – an die Menschen im Heim, an die Großeltern und ihre Mutter. Etwas passiert und sie hält es fest.
Für alle die sich auf eine etwas eigenwillige Biografie einlassen wollen. Gewürzt mit Schmankerl im Dialekt des südlichen Deutschlands – nicht Bayern, wir sind schon nahe bei Frankfurt (das schlimmer ist als Tschikago).