Etwas zu durcheinander

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Ich finde es gerade gar nicht leicht, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. 
Aufgrund einer Leseprobe wollte ich das Buch gerne lesen und den Anfang fand ich auch schön, als es um die Großeltern der Autorin ging. Das war der erste Teil des Buches, das in drei Teile gegliedert ist. Diese Szenen fand ich sehr persönlich und zum Teil auch amüsant geschrieben.
Im zweiten Teil ging es um die Arbeit in einem Seniorenheim und die Bewohner dort. Da gab es durchaus auch nette und zum Teil bewegende Geschichten, aber insgesamt waren es mir zu viele Menschen, die aufgezeigt wurden und auch wenn ein Name vorher schon genannt wurde, wusste ich dennoch nicht, wer das nun nochmal war. Vermutlich war das auch nicht wichtig, aber irgendwie war es etwas komisch beim Lesen. 
Den dritten Teil habe ich dann gar nicht mehr wirklich verstanden. Für mich war es ein wildes Auf und Ab von Dingen, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Da ging es um Familie , aber auch um die Bewohner des Altenheims und für mich waren die Sprünge zwischen den Sätzen teilweise nicht verständlich, so dass ich Sachen erneut lesen musste, um die Zusammenhänge zu begreifen. 
Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Idee gut fand und auch die respektvolle Sprache im Buch hat mir sehr gut gefallen. Gleichzeitig hatte ich mir von dem Buch etwas mehr versprochen.