Großeltern

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Das Buch handelt vom Älterwerden und vom Altsein und im ersten Teil von den Großeltern der Autorin. Dieser Teil hat mir am besten gefallen, beschreibt er doch die Lebensart
und das Lebensumfeld des Paares auf sehr amüsante Weise. Man lernt die beiden kennen, als sie schon in Rente sind. Sie haben beide ihre Macken und Eigenarten, streiten und vertragen sich wieder und sind füreinander da, wenns draufankommt. Ohne einander sind sie unvorstellbar, 57 Ehejahre schweißen zusammen!
Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und empathisch über ihre Großeltern und gleichzeitig ist dieser Teil ein Stück Zeitgeschichte, die Nachkriegszeit.
Im zweiten Teil beschreibt die Autorin ihre Arbeit im Altenheim, in dem sie jede Woche eine Biographiestunde anbietet. Mir ist das zu oberflächlich, man lernt die unterschiedlichen Charaktere nicht richtig kennen und sie bleiben sehr vage, auch wenn es teilweise sehr amüsant ist.
Der letzte Teil ist ein Sammelsurium.
Es geht um die Großmutter, die nach dem Tod ihres Mannes alleine lebt und um dir Veränderungen im Dorf.
Hier fehlt mir der rote Faden, der das Ganze zusammenfügt.
Meiner Meinung nach wäre das Leben der Großeltern durchaus ein Buch wert gewesen, den Rest hätte man getrost weglassen können.