Konfus und etwas anstrengend

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drache64 Avatar

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Der Titel dieses Buches hat mich dazu gebracht, einen Blick auf die Inhaltsangabe zu werfen, das etwas spartanische Cover hätte mich vermutlich nicht zu dem Roman von Alexandra Stahl greifen lassen. Die Autorin erzählt über ihre Großeltern und ihren Gesprächskreis in einem Seniorenheim, wobei man an der Erzählweise merkt, wie eng der Bezug zu den Großeltern und wie professionell das Verhältnis zu den Teilnehmern ihrer Gesprächsrunde war. Zu Beginn konnte ich noch schmunzeln, wenn sie immer wieder die Dialoge der Großeltern zitierte, die größtenteils aus Wiederholungen bestehen. Im zweiten Buchteil wirken die Äusserungen der Seniorenrunde eher konfus aneinandergereiht und ich war versucht, das Buch zur Seite zu legen. Im dritten Teil kehrt sie thematisch wieder zu ihren Großeltern zurück und der Schreibstil verändert sich wieder.

Obwohl manche Zitate und Erzählungen interessant sind, tue ich mich schwer damit, dieses Buch zu empfehlen. Mir hat der Schreibstil nicht gefallen und die etwas chaotische Erzählweise hat mir ein flüssiges Lesen erschwert.