Mal traurig mal lustig, aber immer sehr warm!
Es sind "[d]ie Dinge, an die man nicht denkt, bis sie passieren. Und [...] die Dinge, an die man nicht denken will, bis sie passieren.", von denen Alexandra Stahl in ihrem autobiografischen Roman "Tschikago" schreibt. Wenn sie uns da von ihren Großeltern erzählt, spürt man die Liebe zwischen diesen beiden Menschen, die eigentlich eine ganz selbstverständliche Ehe führten. Eine Einheit wie sie zu sein hatte, auch wenn sie alles andere als einheitlich war. Die Oma vergötterte alles, was miaut, während das Herz vom Opa buchstäblich für Kabel, Stecker und Schalter schlug. Elektriker durch und durch. Liebevoll zanken die Großeltern charmant verpackt ins Fränkische. Ihre Worte dialekten sich beim Lesen herrlich durch meinen Kopf.
Es geht der Autorin aber auch um all das Ungesagte. Die lebenswichtigen Geschichten, die still zwischen den Familien hängen bleiben, weil die einen nicht erzählen und die anderen nicht fragen. Um Erinnerungen, die verloren gehen können, wenn niemand sie festhält, und um die kleinen Alltagsmomente, die sich erst im Rückblick als kostbar erweisen.
Der Abschied vom Großvater, der geistig schon längst nicht mehr der alte war, wird zum "Winken bis zum Schluss". Vielleicht war auch das einer der Gründe, warum Stahl nach seinem Tod ehrenamtlich in einem Seniorenheim anfing. Hier ließ sie in ihren wöchentlichen "Biografiegruppen" die Erinnerungen der alten Menschen wieder aufleben. Entstanden sind daraus Anekdoten über das Leben, Altwerden und Sterben. Mal traurig mal lustig, aber immer sehr warm!
Es geht der Autorin aber auch um all das Ungesagte. Die lebenswichtigen Geschichten, die still zwischen den Familien hängen bleiben, weil die einen nicht erzählen und die anderen nicht fragen. Um Erinnerungen, die verloren gehen können, wenn niemand sie festhält, und um die kleinen Alltagsmomente, die sich erst im Rückblick als kostbar erweisen.
Der Abschied vom Großvater, der geistig schon längst nicht mehr der alte war, wird zum "Winken bis zum Schluss". Vielleicht war auch das einer der Gründe, warum Stahl nach seinem Tod ehrenamtlich in einem Seniorenheim anfing. Hier ließ sie in ihren wöchentlichen "Biografiegruppen" die Erinnerungen der alten Menschen wieder aufleben. Entstanden sind daraus Anekdoten über das Leben, Altwerden und Sterben. Mal traurig mal lustig, aber immer sehr warm!