über das Älterwerden
"Tschikago" ist ein autofiktionaler Roman, in dem die Autorin Alexandra Stahl über ihre Kindheit bei den Großeltern in Unterfranken und später über ihre Arbeit in einem Berliner Seniorenheim erzählt.
Der erste Teil hat mir noch sehr gut gefallen. Hier stehen die Großeltern im Mittelpunkt. Eine Wohnung in einem Haus, indem der Gesangsverein probt, die Katzenliebe der Großmutter, die Vorliebe des Großvaters für Stecker und Kabel, Ritualsprüche, Streit und Zärtlichkeit. All das wird von der Autorin sehr liebe-und humorvoll erzählt. Ihre Beobachtungen sind sehr genau.
Im zweiten Teil begleitet die Erzählerin als Freiwillige hochbetagte Menschen eines Berliner Seniorenheims. Dieser Heim-Teil ist mir zur fragmentarisch. Es sind nur Momentaufnahmen der alten Menschen. Sie werden nicht zu greifbaren Figuren. Diese Erzählweise hat mir nicht gefallen.
Insgesamt ein gutes Buch, über Alter und Vergänglichkeit, das leider im zweiten Teil an Kraft verliert.
Der erste Teil hat mir noch sehr gut gefallen. Hier stehen die Großeltern im Mittelpunkt. Eine Wohnung in einem Haus, indem der Gesangsverein probt, die Katzenliebe der Großmutter, die Vorliebe des Großvaters für Stecker und Kabel, Ritualsprüche, Streit und Zärtlichkeit. All das wird von der Autorin sehr liebe-und humorvoll erzählt. Ihre Beobachtungen sind sehr genau.
Im zweiten Teil begleitet die Erzählerin als Freiwillige hochbetagte Menschen eines Berliner Seniorenheims. Dieser Heim-Teil ist mir zur fragmentarisch. Es sind nur Momentaufnahmen der alten Menschen. Sie werden nicht zu greifbaren Figuren. Diese Erzählweise hat mir nicht gefallen.
Insgesamt ein gutes Buch, über Alter und Vergänglichkeit, das leider im zweiten Teil an Kraft verliert.