Ungewöhnlich
Titel und Cover, finde ich, laden ein, den Roman zu lesen. Es lächeln zwei sympathisch wirkende alte Menschen unter dem wie eine Wortschöpfung anmutenden "Tschikago" in die Kamera. Die Neugierde ist geweckt: welche Geschichte mag dahinter stecken?
Der erste der drei Teile, in welche das Buch gegliedert ist, beginnt vielversprechend. Erheitert verfolgt man die im Dialekt gehaltenen Dialoge der Großeltern der Autorin. Noch bleibt an dieser Stelle inhaltlich offen, in welche Richtung sich der zu Beginn vielversprechende Roman entwickeln wird. Gegen Ende des ersten Buchteils ist zu bemerken: es scheint offen zu bleiben. Inhaltlicv findet leider keine Entwicklung statt. Die ersten Wiederholungen inhaltlicher Art, aber besonders im Sinne des Motivs der Geschichte (Großeltern im Dialog) fallen auf und erschweren das Dranbleiben.
Beinahe erleichtert, den ersten, kurzweilig gestarteten, in Wiederholungsschleife geendeten, Teil geschafft zu haben, startete ich in den zweiten Teil des Buches. Dieser ist, wie ich finde, durch das durchweg stark genutzte Stilmittel des Dialogs, recht gut zu lesen. Bleibt das Geschriebene auch stets oberflächlich, wird die Botschaft des Buches im zweiten Teil doch greifbar: es geht um das Altern, den Umgang damit, das Abschiednehmen und das damit verbundene Leid, aber auch die heilende Kraft des Humors, der Erinnerung und die Weisheit, die dem Alter zugesprochen wird.
Die Personen, die vorgestellt werden, sind in ihren Persönlichkeiten liebevoll skizziert.
Beim dritten Teil gelang es mir leider nicht, die diesem Teil innewohnende Thematik oder Botschaft zu fassen, außer insoweit, dass es um Sterblichkeit geht und Verlust, und um Vergänglichkeit (wie bereits in den vorangehenden Teilen). Jedoch läßt dieser dritte und letzte Teil leider das Quäntchen Humor, welches zuvor erkennbar war, vermissen.
Insgesamt ist das Buch in manchen Teilen durch humorvolle Auflockerung gut lesbar, in anderen wird das Lesen durch langatmige Passagen ohne neue Inhalte erschwert. Hinzu kommt der zu den dialogdominierten Stellen passende, in Erzählpassagen jedoch hart und sprunghaft wirkende Schreibstil, der bei mir zu einer sinkenden Lesemotivation vom Beginn zum Ende des Romans geführt hat.
Der erste der drei Teile, in welche das Buch gegliedert ist, beginnt vielversprechend. Erheitert verfolgt man die im Dialekt gehaltenen Dialoge der Großeltern der Autorin. Noch bleibt an dieser Stelle inhaltlich offen, in welche Richtung sich der zu Beginn vielversprechende Roman entwickeln wird. Gegen Ende des ersten Buchteils ist zu bemerken: es scheint offen zu bleiben. Inhaltlicv findet leider keine Entwicklung statt. Die ersten Wiederholungen inhaltlicher Art, aber besonders im Sinne des Motivs der Geschichte (Großeltern im Dialog) fallen auf und erschweren das Dranbleiben.
Beinahe erleichtert, den ersten, kurzweilig gestarteten, in Wiederholungsschleife geendeten, Teil geschafft zu haben, startete ich in den zweiten Teil des Buches. Dieser ist, wie ich finde, durch das durchweg stark genutzte Stilmittel des Dialogs, recht gut zu lesen. Bleibt das Geschriebene auch stets oberflächlich, wird die Botschaft des Buches im zweiten Teil doch greifbar: es geht um das Altern, den Umgang damit, das Abschiednehmen und das damit verbundene Leid, aber auch die heilende Kraft des Humors, der Erinnerung und die Weisheit, die dem Alter zugesprochen wird.
Die Personen, die vorgestellt werden, sind in ihren Persönlichkeiten liebevoll skizziert.
Beim dritten Teil gelang es mir leider nicht, die diesem Teil innewohnende Thematik oder Botschaft zu fassen, außer insoweit, dass es um Sterblichkeit geht und Verlust, und um Vergänglichkeit (wie bereits in den vorangehenden Teilen). Jedoch läßt dieser dritte und letzte Teil leider das Quäntchen Humor, welches zuvor erkennbar war, vermissen.
Insgesamt ist das Buch in manchen Teilen durch humorvolle Auflockerung gut lesbar, in anderen wird das Lesen durch langatmige Passagen ohne neue Inhalte erschwert. Hinzu kommt der zu den dialogdominierten Stellen passende, in Erzählpassagen jedoch hart und sprunghaft wirkende Schreibstil, der bei mir zu einer sinkenden Lesemotivation vom Beginn zum Ende des Romans geführt hat.