Wehmut mit Humor
Schon auf den ersten Seiten von „Tschikago“ hatte mich der fränkische Humor gepackt. Selbst in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen, liebe ich diesen ganz eigenen Dialekt und die besondere Art, mit der die Franken auch die kleinen und manchmal durchaus unbequemen Dinge des Lebens betrachten.
„Von den Dingen, an die man nicht denkt, bis sie passieren. Und von den Dingen, an die man nicht denken will, bis sie passieren.“ Schon bei diesem Satz musste ich lachen. Und bei der Episode mit dem lockeren Hörgerät musste ich unwillkürlich an eine Autofahrt mit einer langjährigen Freundin denken. Wir sinnierten darüber, wie schnell die Zeit vergangen ist: Gestern noch junge Frauen, die zusammen gefeiert haben – und heute beide mit Hörgeräten unterwegs. Genau solche Momente machen das Buch für mich so persönlich und nahbar.
Gerade am Anfang überwiegt der Humor. Über viele Sprüche und Eigenheiten der Großeltern musste ich wirklich schallend lachen. Es ist dieser liebevolle, manchmal etwas schräge Humor, der die Figuren lebendig macht und gleichzeitig Situationen beschreibt, die einem auf erstaunliche Weise bekannt vorkommen. Man lacht – und erkennt sich vielleicht ein kleines bisschen selbst darin wieder.
Im Laufe der Geschichte verändert sich jedoch die Stimmung. Je mehr sich der Fokus von den Großeltern weg und hin zur ehrenamtlichen Arbeit im Altenheim bewegt, desto ernster wird das Buch. Die Leichtigkeit verschwindet aber nicht völlig. Immer wieder blitzt dieser bodenständige, manchmal trockene Humor auf, der die ernsteren Passagen angenehm auflockert.
Und trotzdem bleibt eine gewisse Wehmut zurück. Es geht um das Älterwerden, um Vergänglichkeit, um Erinnerungen und um Menschen, deren Lebensgeschichten nicht einfach mit ihrem Alter verschwinden sollten. Gerade dadurch hat das Buch für mich nach und nach eine ganz andere Tiefe bekommen.
Was mir besonders gefallen hat: „Tschikago“ zwingt einen nicht, über das Alter nachzudenken – und tut es dann doch. Man beginnt mit einem Schmunzeln und findet sich irgendwann bei Gedanken wieder, die einen noch eine Weile begleiten.
Für mich ist es deshalb ein Buch, das beides kann: herzhaft zum Lachen bringen und gleichzeitig ein wenig nachdenklich und wehmütig machen. Und vielleicht liegt genau darin sein besonderer Charme.
„Von den Dingen, an die man nicht denkt, bis sie passieren. Und von den Dingen, an die man nicht denken will, bis sie passieren.“ Schon bei diesem Satz musste ich lachen. Und bei der Episode mit dem lockeren Hörgerät musste ich unwillkürlich an eine Autofahrt mit einer langjährigen Freundin denken. Wir sinnierten darüber, wie schnell die Zeit vergangen ist: Gestern noch junge Frauen, die zusammen gefeiert haben – und heute beide mit Hörgeräten unterwegs. Genau solche Momente machen das Buch für mich so persönlich und nahbar.
Gerade am Anfang überwiegt der Humor. Über viele Sprüche und Eigenheiten der Großeltern musste ich wirklich schallend lachen. Es ist dieser liebevolle, manchmal etwas schräge Humor, der die Figuren lebendig macht und gleichzeitig Situationen beschreibt, die einem auf erstaunliche Weise bekannt vorkommen. Man lacht – und erkennt sich vielleicht ein kleines bisschen selbst darin wieder.
Im Laufe der Geschichte verändert sich jedoch die Stimmung. Je mehr sich der Fokus von den Großeltern weg und hin zur ehrenamtlichen Arbeit im Altenheim bewegt, desto ernster wird das Buch. Die Leichtigkeit verschwindet aber nicht völlig. Immer wieder blitzt dieser bodenständige, manchmal trockene Humor auf, der die ernsteren Passagen angenehm auflockert.
Und trotzdem bleibt eine gewisse Wehmut zurück. Es geht um das Älterwerden, um Vergänglichkeit, um Erinnerungen und um Menschen, deren Lebensgeschichten nicht einfach mit ihrem Alter verschwinden sollten. Gerade dadurch hat das Buch für mich nach und nach eine ganz andere Tiefe bekommen.
Was mir besonders gefallen hat: „Tschikago“ zwingt einen nicht, über das Alter nachzudenken – und tut es dann doch. Man beginnt mit einem Schmunzeln und findet sich irgendwann bei Gedanken wieder, die einen noch eine Weile begleiten.
Für mich ist es deshalb ein Buch, das beides kann: herzhaft zum Lachen bringen und gleichzeitig ein wenig nachdenklich und wehmütig machen. Und vielleicht liegt genau darin sein besonderer Charme.