Zwischen witzig und ernst

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Tschikago ist ein Roman von Alexandra Stahl, der am 30.07. erschienen ist.

Es ist ein autobiografisch geprägtes Buch, in dem Alexandra von ihren Erfahrungen mit ihrem Opa und dessen Demenz erzählt. Dabei geht es sowohl um die Zeit zu Hause als auch um ihre Arbeit in einem Altenheim, wo sie mit den Bewohner spricht und sie interviewt.

In dem Buch geht es natürlich viel ums Älterwerden, aber auch darum, wie man mit dem Altern umgeht, was sich verändert und was sich vielleicht überhaupt nicht verändert. Durch die „Interviews“ erfährt man außerdem mehr über die einzelnen Bewohner und ihre Geschichten und darüber, was sie in ihrem Leben bereits erlebt haben.

Da meine beiden Omis Demenz haben und eine meiner Omas gerade ins Altersheim gezogen ist, war das Buch für mich ein besonders guter Denkanstoß.

Ich mochte besonders den Wechsel zwischen den drei Teilen des Buches. Dadurch war der Schreibstil abwechslungsreich und ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

Für mich ist Tschikago vor allem ein Buch, das zum Nachdenken anregt und auch einige Tage später noch im Kopf bleibt.