MMad Madsen, der Trauerredner von der humorigen Trauerrede zum spannenden Krimi

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Das Cover ist gut gewählt und paßt zur Geschichte, verrät aber nichts über die Entwicklung des Buches von zuerst der Planung einer Trauerrede für den eigenen Vater, der darauf besteht, seine Trauerrede zu kennen und zu beeinflussen. Dieses erste Kapitel, das sehr humorvoll geschrieben ist, hat mir sehr gefallen. Das Thema des Buches wechselt, als Mad Madsen die Trauerrede für seinen besten Freund aus Kindertagen halten soll. Er hat ihn ewig nicht mehr gesehen, als dieser vor vielen Jahren mit seiner Mutter über Nacht weggezogen ist. Nun macht sich Mad Madsen daran, die Lebensumstände seines Freundes zu erkunden und gerät dabei selbst in große Gefahr. Sein Freund hatte sich wohl auf dubiose Geschäfte eingelassen und sich den falschen Leuten angeschlossen. Über die Toten nur Gutes läßt sich hier für die Trauerrede wohl nicht anwenden. Mad Madsen trauert um seine verlorene Freundschaft. Ich war über die Wandlung in dem Buch sehr erstaunt, es war jedoch alles stimmig und gut recherchiert. Eine klare Leseempfehlung.