Zwischen Sehnsucht und Angst
Mirabell war mir direkt nah. Diese Szene mit den Dating-Apps fand ich so ehrlich erzählt, weil sie nicht einfach nur keine Lust auf Online-Dating hat, sondern weil man richtig merkt, wie viel Angst und Druck dahintersteckt. Sie möchte Nähe, Kontakt und vielleicht auch Liebe – aber sobald es konkret wird, ist alles zu viel.
Besonders mochte ich, wie leise die Leseprobe erzählt ist. Es passiert äußerlich gar nicht so viel, und trotzdem hatte ich sofort das Gefühl, Mirabells Gedanken und Unsicherheit gut zu verstehen. Die Therapieszene wirkt sehr echt: dieses Suchen nach Worten, das Wegschauen, das unangenehme Schweigen und dann dieser eine Satz, der hängen bleibt.
Für mich klingt das nach einer sehr ehrlichen, ruhigen und emotionalen Geschichte über Einsamkeit, alte Familienmuster und den Wunsch, endlich irgendwo anzukommen. Ich bin gespannt, welchen Weg Mirabell gehen wird.
Besonders mochte ich, wie leise die Leseprobe erzählt ist. Es passiert äußerlich gar nicht so viel, und trotzdem hatte ich sofort das Gefühl, Mirabells Gedanken und Unsicherheit gut zu verstehen. Die Therapieszene wirkt sehr echt: dieses Suchen nach Worten, das Wegschauen, das unangenehme Schweigen und dann dieser eine Satz, der hängen bleibt.
Für mich klingt das nach einer sehr ehrlichen, ruhigen und emotionalen Geschichte über Einsamkeit, alte Familienmuster und den Wunsch, endlich irgendwo anzukommen. Ich bin gespannt, welchen Weg Mirabell gehen wird.