Anders als erwartet

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larissaliest Avatar

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Als ich das Buch "Über vier Leben" angefangen habe zu lesen, hatte ich vermutlich bereits eine feste Vorstellung um Kopf, was leider dazu geführt hat, dass ich anfangs etwas irritiert war.
Ich hatte gedacht, dass die Kapitel im Wechsel aus den Perspektiven der vier Frauen geschrieben sind und das man so das Denken und Handeln der Frauen in den unterschiedlichen Generationen besser verstehen kann.
Tatsächlich war es dann so, dass Mirabell, die jüngste der vier Frauen, zwar über ihre Biografie und Vorfahrinnen recherchiert, sich aber auch vor allem Geschichten für die drei anderen Frauen ausdenkt. Das hat mir ein bisschen den Tiefgang des Buches genommen.
Das Ende des Buches kam für mich recht unerwartet und hat mich etwas ratlos gelassen. Ich fand es ein bisschen zu unrealistisch. Dennoch war das Buch sehr gut geschrieben und ich habe es gerne gelesen.