Ein sehr außergewöhnliches Buch

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ankehck Avatar

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Ein sehr außergewöhnliches Buch mit 4 Facetten. 4 Generationen haben "ein Problem", welches sich weitervererbt.

Das Cover hat mich total angesprochen. Alleine schon die tollen Farben. Ich interpretiere es so: Das Leben der 4 Frauen wurde "vergiftet".

Das Thema ist sehr, sehr interessant. Aber oft fand ich es zu "langatmig", die Schilderungen, weil sie sich eigentlich wiederholen.

Zum Inhalt: Hannchen wird 1930 beim Dorffest vergewaltigt. Natürlich blieb das nicht ohne Folgen. Sie bekommt ein Kind. Lisa, sie wird von
Hannchens Schwägerin Erna als eigenes Kind aufgezogen. Hannchen verschwindet. Als Lisa erwachsen ist bekommt die Depressionen. Die
enden in Selbstmord. Deren Tochter Sabine wächst dann nur mit ihrem Vater. Aber die beiden haben nicht wirklich einen sehr guten Draht.
Nur das Alltägliche. Auch sie bekommt eine Tochter. Bei Mirabell machen sich auch "Probleme" im Kopf breit. Sie ist in Behandlung. Irgendwann
kommt sie auf die Idee, die Familiengeschichte der Frauen innerhalb ihrer Familie aufzuschreiben. Sie fragt ihren Opa und ihren Vater nach deren
alten Erinnerungen und versuch somit ihre Unzufriedenheit, Ihre "Leere" bzw. Ängste zu begründen.

Der Schreibstil ist leicht, sodass sich das Buch zügig lesen lässt. Auch die Unterteilungen der Frauen -in oft sehr kurze Abschnitte/Kapitel- ist gut.
Da kann man auch in der Mittagspause mal weiterlesen.
Aber: Ich fand es teilweise sehr, sehr verwirrend. Da ist zu einem: HANNCHEN (spiel ca 1930), Dann kommt LISA, SABINE und Mirabell. Und dann
taucht auch noch Erna, die Schwägerin von Hannchen auf. Sehr oft musste ich straucheln. Da kam nach Hannchen (im Jahr 1930) ein Abschnitt
von Mirabell. (2023). Ich hatte da wirklich sehr große Probleme. Gut, am Ende setzt sich das Puzzle zusammen, aber ich persönlich habe mir
schwer getan. Daher gebe ich keine Vollpunktzahl.