Erbe der vergangenen Generationen

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ada2011 Avatar

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Pauline Hatschers Buch hat mir zum einen schon sehr gut vom Cover her gefallen. Dieses Gemälde und die gedeckten Farben spiegeln 1:1 die getrübte Stimmung des Buches wider.
Die Grundlage des Romans und die Ursache für die Befindlichkeiten der in den nächsten Generationen geborenen Frauen ist Hannchen. Hannchen wird 1930 vergewaltigt, bekommt ein Kind, welches von ihrer Schwägerin als eigenes Kind aufgezogen wird. Hannchen selbst verschwindet.
Hannchens Tochter Lisa will alles gut und richtig machen. Sie leidet an Depressionen und macht ihrem Leben ein Ende.
Lisas Tochter Sabine wächst deshalb beim Vater auf. Sie verbindet sich relativ spät für die damalige Zeit mit einem groben und gewalttätigen Mann und bekommt Mirabell.
Mirabell nun nutzt das Wissen des Großvaters und der Mutter und beginnt die Geschichte der Frauen aufzuschreiben, auch, um ihren eigenen Unzulänglichkeiten, wie sie findet, auf den Grund zu gehen.
Mit hat das leise Buch der Autorin sehr gut gefallen. Durch die kurzen Abschnitte, jeweils abwechselnd aus Sicht der vier Frauen, ist das Lesen abwechslungsreich und spannend. Ein wunderbares Buch, nicht unbedingt mental ganz leichte Kost, aber flüssig zu lesen.