Intensiver Mehrgenerationenroman
Das Buch zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich, mit seinem wunderschönen, farbigen und zugleich geheimnisvollen Cover sowie dem besonderen Titel. Fast könnte man meinen, dass es nicht nur „Über Vier Leben“ geht, sondern auch ums „Über Leben“.
Mehrgenerationenromane, insbesondere über starke Frauen, sprechen mich ganz besonders an. Dieses Buch war jedoch noch einmal außergewöhnlich, da es aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Mirabell erzählt wird. Sie schreibt über die drei Generationen vor ihr, um mehr über sich selbst zu erfahren, während sie im Rahmen einer Therapie über ihre Ängste und ihr Leben reflektiert.
Es zeigt sich, dass auch die Frauen vor ihr mit traumatischen Erfahrungen und Erinnerungen zu kämpfen hatten, die sich unweigerlich auf die nächste Generation übertragen haben. Diese Zusammenhänge sind unglaublich spannend: wie Entscheidungen oder Ereignisse aus der Vergangenheit mehrere Generationen von Frauen prägen, es sei denn, jemand stellt sich dem Trauma und durchbricht diesen Kreislauf.
Dabei muss ich sagen, dass alle Schicksale sehr intensiv und emotional geschildert sind. Man wird regelrecht in einen Strudel hineingezogen, der einen am Ende gefesselt und erschöpft wieder freigibt. Nach dem Beenden des Buches brauchte ich tatsächlich ein paar Tage, um alles zu verarbeiten. Es sollte erwähnt werden, dass das Buch mehrere Triggerwarnungen beinhaltet, darunter Suizid, Vergewaltigung und häusliche Gewalt.
Diese schweren Themen machen die Geschichte stellenweise sehr bedrückend, gleichzeitig ist die Sprache so einfühlsam und flüssig, dass man förmlich durch die Seiten fliegt. Alle vier Charaktere sind unglaublich nahbar und authentisch beschrieben, stets passend zu den jeweiligen Zeitepochen und den damaligen Lebensumständen.
Ein sehr bewegender und feinfühliger Roman, der eindrucksvoll verdeutlicht, welches emotionale Gepäck wir aus der Vergangenheit mit uns tragen und wie lange es in uns nachhallt.
Mehrgenerationenromane, insbesondere über starke Frauen, sprechen mich ganz besonders an. Dieses Buch war jedoch noch einmal außergewöhnlich, da es aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Mirabell erzählt wird. Sie schreibt über die drei Generationen vor ihr, um mehr über sich selbst zu erfahren, während sie im Rahmen einer Therapie über ihre Ängste und ihr Leben reflektiert.
Es zeigt sich, dass auch die Frauen vor ihr mit traumatischen Erfahrungen und Erinnerungen zu kämpfen hatten, die sich unweigerlich auf die nächste Generation übertragen haben. Diese Zusammenhänge sind unglaublich spannend: wie Entscheidungen oder Ereignisse aus der Vergangenheit mehrere Generationen von Frauen prägen, es sei denn, jemand stellt sich dem Trauma und durchbricht diesen Kreislauf.
Dabei muss ich sagen, dass alle Schicksale sehr intensiv und emotional geschildert sind. Man wird regelrecht in einen Strudel hineingezogen, der einen am Ende gefesselt und erschöpft wieder freigibt. Nach dem Beenden des Buches brauchte ich tatsächlich ein paar Tage, um alles zu verarbeiten. Es sollte erwähnt werden, dass das Buch mehrere Triggerwarnungen beinhaltet, darunter Suizid, Vergewaltigung und häusliche Gewalt.
Diese schweren Themen machen die Geschichte stellenweise sehr bedrückend, gleichzeitig ist die Sprache so einfühlsam und flüssig, dass man förmlich durch die Seiten fliegt. Alle vier Charaktere sind unglaublich nahbar und authentisch beschrieben, stets passend zu den jeweiligen Zeitepochen und den damaligen Lebensumständen.
Ein sehr bewegender und feinfühliger Roman, der eindrucksvoll verdeutlicht, welches emotionale Gepäck wir aus der Vergangenheit mit uns tragen und wie lange es in uns nachhallt.