Keine leichte Kost

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derblauevogel Avatar

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Das Cover finde ich hübsch und sehr passend. Das Hardcover Buch ist grau, die erste/letzte Seite zartrosa und das Lesebändchen auch zartrosa. Diese Farben passen zu den Gefühlen, die ich während des Lesens durchlebte... Wie das Cover ist es verschwommen... Schwierig zu erklären... Ich las das Buch an einem Nachmittag, da ich es nicht weglegen wollte, um meinen eigenen Gedanken dazu aus dem Weg zu gehen. Es wundert mich an dieser Stelle, dass keine Triggerwarnung gegeben ist... Mich machte es sehr nachdenklich, traurig, depressiv.

Der Schreibstil ist sehr gut. Einzig und allein der Satz, es sei Fiktion, die aber auch auf einem Stückchen Wahrheit beruhe, kam mir zu oft vor. Das war störend. Ich hatte es schon nach dem Lesen des Klappentextes verstanden.

Die 4 Frauen gefallen mir. Sind sie authentisch. Besonders die Gegenwartsperspektive der Ich-Erzählerin gefiel mir sehr.
Ihre Geschichten sind alle tragisch. Ich empfinde großes Mitgefühl mit ihnen und allen anderen ähnlichen Schicksalen. Das Lesen drückte meine Stimmung jedoch wirklich, es ist definitiv kein normaler Unterhaltungsroman und nichts für schwache Nerven. Es kann Trost für Menschen spenden, die auch aufgrund ihrer lückenhaften Vergangenheit meinen, ihne fehle etwas.