so gut
„Über vier Leben“
Von Pauline Hatscher
„Es gibt Geschichten, die so oft erzählt worden sind, dass niemand mehr sagen könnte, was an ihnen wahr ist, was verloren gegangen und was dazu erfunden wurde, wie bei einem Stille-Post-Spiel.
Vier Leben, vier Frauen, vier Generationen. Einiges wiederholt sich und das nicht darüber sprechen ist ein wichtiger Teil der vier Leben.
Die jüngste Frau … Mirabell bricht dies nun auf. Sie möchte über alles sprechen, möchte den Grund des Schweigens erfahren und darüber schreiben.
Und so habe ich nun eine intensive und sehr vielschichtige Familiengeschichte gelesen.
Das hat mich berührt und wütend gemacht und trotzdem habe ich so viel Verständnis für diese Frauen und ihr Handeln.
Da gibt es die Urgroßmutter, Hannchen, der 1930 etwas so Schlimmes passiert, dass dies ihr ganzes Leben verändert und sie später einfach verschwindet.
Lisa, die einfach nicht mehr leben möchte… oder nicht mehr leben kann.
Und Mirabells Mutter? Sie schweigt und verdrängt.
Und die Tochter begibt sich auf die Suche nach diesen Geschichten, und auch nach der eigenen Geschichte.
Denn auch sie trägt dieses ganze Trauma in sich und möchte weiterleben … glücklich weiterleben.
„Schließe das Notizbuch, ziehe die Beine an und schaue nach draußen. Die in verschiedenen Farben und Schattierungen beleuchteten Fenster gegenüber.
Letztendlich ist das alles wahnsinnig traurig.“
Dies ist ein wunderschöner, atmosphärischer Roman. Detailreich erzählt, sehr einfühlsam und mit emotionaler Tiefe.
Und wie immer bei Generationsromanen stelle ich mir Fragen zu meiner eigenen Familie, zu den vier Frauen, die alle ganz wunderbar sind.
Von Pauline Hatscher
„Es gibt Geschichten, die so oft erzählt worden sind, dass niemand mehr sagen könnte, was an ihnen wahr ist, was verloren gegangen und was dazu erfunden wurde, wie bei einem Stille-Post-Spiel.
Vier Leben, vier Frauen, vier Generationen. Einiges wiederholt sich und das nicht darüber sprechen ist ein wichtiger Teil der vier Leben.
Die jüngste Frau … Mirabell bricht dies nun auf. Sie möchte über alles sprechen, möchte den Grund des Schweigens erfahren und darüber schreiben.
Und so habe ich nun eine intensive und sehr vielschichtige Familiengeschichte gelesen.
Das hat mich berührt und wütend gemacht und trotzdem habe ich so viel Verständnis für diese Frauen und ihr Handeln.
Da gibt es die Urgroßmutter, Hannchen, der 1930 etwas so Schlimmes passiert, dass dies ihr ganzes Leben verändert und sie später einfach verschwindet.
Lisa, die einfach nicht mehr leben möchte… oder nicht mehr leben kann.
Und Mirabells Mutter? Sie schweigt und verdrängt.
Und die Tochter begibt sich auf die Suche nach diesen Geschichten, und auch nach der eigenen Geschichte.
Denn auch sie trägt dieses ganze Trauma in sich und möchte weiterleben … glücklich weiterleben.
„Schließe das Notizbuch, ziehe die Beine an und schaue nach draußen. Die in verschiedenen Farben und Schattierungen beleuchteten Fenster gegenüber.
Letztendlich ist das alles wahnsinnig traurig.“
Dies ist ein wunderschöner, atmosphärischer Roman. Detailreich erzählt, sehr einfühlsam und mit emotionaler Tiefe.
Und wie immer bei Generationsromanen stelle ich mir Fragen zu meiner eigenen Familie, zu den vier Frauen, die alle ganz wunderbar sind.