Spannende Zeitreise
Pauline Hatscher hat in ihrem Debüt ein beeindruckendes Buch über die großen Fragen des Lebens geschrieben. Die Biographien von vier Frauen werden rekapituliert. Die Hauptperson Mirabell versucht darin, die Leerstellen und Geheimnisse ihrer Familie zu ergründen und der Sprachlosigkeit der anderen Protagonistinnen eine Sprache zu geben.
Geprägt ist das Buch vom vielfachen Perspektivenwechsel: die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern auf verschiedenen Zeitebenen. Das macht die Lektüre kurzweilig und abwechslungsreich. Die Sprünge erfolgen in die verschiedenen Zeiten der 1930er, 1960er, 1990er und 2020er Jahre
Mirabell begibt sich auf die Suche, ausgehend von der Feststellung "Etwas ist falsch. Bloß habe ich keine Ahnung, was." So sucht sie nach den Lebensspuren der Urgroßmutter Hannchen, die durch eine schicksalhafte Nacht alles ins Rollen bringt und später verschwindet, nach der Großmutter Lisa, die mit ihrem Leben überhaupt nicht zurechtkommt und es beenden möchte, und schließlich nach ihrer Mutter Sabine, die es nicht schafft, sich von ihrem gewalttätigen Ehemann zu trennen.
Bestimmte Themen und Problemlagen vererben sich von Generation zu Generation weiter, aber auch die Sprach- und Fassungslosigkeit dem gegenüber, was das Leben für die einzelnen Handelnden bereithält. Das ist die zentrale, eindringliche Botschaft des Buches.
Geprägt ist das Buch von einem wunderbar lakonischen und gut lesbaren Stil.
Entstanden ist am Ende ein Buch, das über die Lektüre hinauswirkt. Was für ein beeindruckendes Debüt, man darf schon jetzt gespannt auf das nächste Werk der Autorin sein.
Geprägt ist das Buch vom vielfachen Perspektivenwechsel: die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern auf verschiedenen Zeitebenen. Das macht die Lektüre kurzweilig und abwechslungsreich. Die Sprünge erfolgen in die verschiedenen Zeiten der 1930er, 1960er, 1990er und 2020er Jahre
Mirabell begibt sich auf die Suche, ausgehend von der Feststellung "Etwas ist falsch. Bloß habe ich keine Ahnung, was." So sucht sie nach den Lebensspuren der Urgroßmutter Hannchen, die durch eine schicksalhafte Nacht alles ins Rollen bringt und später verschwindet, nach der Großmutter Lisa, die mit ihrem Leben überhaupt nicht zurechtkommt und es beenden möchte, und schließlich nach ihrer Mutter Sabine, die es nicht schafft, sich von ihrem gewalttätigen Ehemann zu trennen.
Bestimmte Themen und Problemlagen vererben sich von Generation zu Generation weiter, aber auch die Sprach- und Fassungslosigkeit dem gegenüber, was das Leben für die einzelnen Handelnden bereithält. Das ist die zentrale, eindringliche Botschaft des Buches.
Geprägt ist das Buch von einem wunderbar lakonischen und gut lesbaren Stil.
Entstanden ist am Ende ein Buch, das über die Lektüre hinauswirkt. Was für ein beeindruckendes Debüt, man darf schon jetzt gespannt auf das nächste Werk der Autorin sein.