Was für Leben!
Der Roman „Über vier Leben“ von Pauline Hatscher war wirklich keine leichte Lektüre. Anfangs musste ich mich in den verschiedenen Charakteren und deren Bezugspersonen zurechtfinden. Die Autorin vermischt teilweise, sicherlich gewollt, die Personen. Sie arbeitet sprachlich mit Wiederholungen. Im Laufe des Romans werden die Frauen immer klarer dargestellt, doch was sie alle gemeinsam haben, ist der Umstand, dass sie alle unglücklich und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Außergewöhnlich schön finde ich das Cover des Buchs. Ich wüsste gern, warum ein Gemälde von Steen Foege ausgesucht worden ist. Dieser Roman hat mich sehr ergriffen und macht mich dankbar dafür, dass ich nicht so ein unglückliches Leben führe, obwohl bei Mirabell ja Aussicht auf Besserung besteht. Drei Frauen hatten nicht die Möglichkeit ihr Leben mit Hilfe einer Therapie in Griff zu bekommen, doch für Mirabell ist das möglich. Das ist ein gutes Ende des Romans.