Auch Hannah erlebt die positive Wirkung des Cafés
Im vierten Band der Reihe spielt nicht mehr John, sondern Hannah die Hauptrolle. Ein 15-jähriges Mädchen, dem wir schon im dritten Band begegnet sind und deren Geschichte nun fortgesetzt wird. Aus einem sehr schwierigen Elternhaus kommend, hat Hannah Probleme, Fremden zu vertrauen. Und da ihr das Café sehr merkwürdig vorkommt, braucht es einige Anläufe, bis sie sich auf ihre drei Fragen und Casey, Emma und Mike und den älteren Gast Max einlassen kann. Doch dann ist auch sie begeistert von den lebensverändernden Fragen, Gedanken und Gesprächen, der Offenheit und Freundlichkeit, die ihr im Café begegnen.
Die Fragen auf ihrer persönlichen Speisekarte im Café lauten: Wer bist du? Was wird dich ausmachen? Warum bist du hier? Und natürlich ist dieser Band mit einem größeren Fokus auf junge Menschen geschrieben, die vor vielen Entscheidungen stehen und sich oft ausgeliefert fühlen, wenn die Pubertät beginnt, Jungs interessant werden und die Werbung gleich mit großen Versprechungen parat steht, wie man relevant sein kann. Stichworte sind hier: wir haben immer die Wahl, auch wenn ein instinktgesteuertes Gehirn und uralte Programmierungen versuchen, uns zu leiten. Das Schnellvorlauf-Spiel, um die Sinnhaftigkeit einer Situation oder Entscheidung zu bewerten. Ein größeres Ziel im Leben zu finden, als den Zustand der angenehmen Beschäftigung, und diesem dann treu zu bleiben, auch wenn die ersten Hürden auftreten. Und die Herleitung, dass weder Liebe gleich Sex bedeutet, noch Sex automatisch Liebe bedeutet.
Besonders gelungen fand ich hier das Ende. Leser, die die Bände verfolgt haben, wissen, dass das Café wandert. Der Abschied von den liebgewonnenen neuen Freunden muss aber gerade einem jungen Menschen, der im Café einen Halt und eine Alternative zu einem unfreundlichen und wenig hilfreichen Zuhause gefunden hat, besonders schwer fallen. Und so taucht einige Wochen später der ältere Gast Max noch einmal (und wahrscheinlich nicht zum letzten Mal) in Hannahs Leben auf!
Der Band kann auch dieses Mal ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Auf den Vorgänger und die kurze Erfahrung von Hannah und John gemeinsam im Café wird ausreichend Bezug genommen, so dass man als Leser in die Geschichte hinein findet, ohne John kennen zu müssen. Viel eher scheint es mir so zu sein, dass dem dritten Band etwas fehlt, wenn man ihn nicht mit diesem hier vervollständigt! Und das lohnt sich!
Die Fragen auf ihrer persönlichen Speisekarte im Café lauten: Wer bist du? Was wird dich ausmachen? Warum bist du hier? Und natürlich ist dieser Band mit einem größeren Fokus auf junge Menschen geschrieben, die vor vielen Entscheidungen stehen und sich oft ausgeliefert fühlen, wenn die Pubertät beginnt, Jungs interessant werden und die Werbung gleich mit großen Versprechungen parat steht, wie man relevant sein kann. Stichworte sind hier: wir haben immer die Wahl, auch wenn ein instinktgesteuertes Gehirn und uralte Programmierungen versuchen, uns zu leiten. Das Schnellvorlauf-Spiel, um die Sinnhaftigkeit einer Situation oder Entscheidung zu bewerten. Ein größeres Ziel im Leben zu finden, als den Zustand der angenehmen Beschäftigung, und diesem dann treu zu bleiben, auch wenn die ersten Hürden auftreten. Und die Herleitung, dass weder Liebe gleich Sex bedeutet, noch Sex automatisch Liebe bedeutet.
Besonders gelungen fand ich hier das Ende. Leser, die die Bände verfolgt haben, wissen, dass das Café wandert. Der Abschied von den liebgewonnenen neuen Freunden muss aber gerade einem jungen Menschen, der im Café einen Halt und eine Alternative zu einem unfreundlichen und wenig hilfreichen Zuhause gefunden hat, besonders schwer fallen. Und so taucht einige Wochen später der ältere Gast Max noch einmal (und wahrscheinlich nicht zum letzten Mal) in Hannahs Leben auf!
Der Band kann auch dieses Mal ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Auf den Vorgänger und die kurze Erfahrung von Hannah und John gemeinsam im Café wird ausreichend Bezug genommen, so dass man als Leser in die Geschichte hinein findet, ohne John kennen zu müssen. Viel eher scheint es mir so zu sein, dass dem dritten Band etwas fehlt, wenn man ihn nicht mit diesem hier vervollständigt! Und das lohnt sich!