Der queere Roman des Jahres!
Die Leseprobe von Ultramarin hat mich auf eine Weise berührt, die ich kaum erwartet habe. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in ein emotionales Spannungsfeld einzutreten, das ich aus meinem eigenen Leben kenne. Dieses vorsichtige Austesten von Nähe, dieses Schwanken zwischen Begehren und Selbstschutz, zwischen dem Wunsch, gesehen zu werden, und der Angst, sich dabei zu verlieren.
Als queere Person kenne ich dieses innere Fragen sehr gut. Wer darf ich sein, wenn ich liebe. Wie viel von mir ist wirklich frei, und wie viel passt sich unbewusst an. Beim Lesen habe ich gemerkt, wie sehr mich Geschichten bewegen, in denen Identität nicht erklärt oder gerechtfertigt wird, sondern einfach da ist. Nicht als Schlagwort, sondern als lebendige, manchmal widersprüchliche Erfahrung. Genau das habe ich hier gespürt.
Was mich besonders angesprochen hat, ist die Art, wie Macht und Verletzlichkeit nebeneinander stehen dürfen. Feminismus bedeutet für mich nicht, dass alles stark und klar sein muss. Es bedeutet, dass auch Unsicherheit, Sehnsucht und Ambivalenz Raum bekommen. Dass Beziehungen nicht glatt erzählt werden, sondern ehrlich. Beim Lesen habe ich mich in diesen Zwischentönen wiedergefunden. In Blicken, die mehr sagen als Worte. In Momenten, in denen Begehren nicht nur Lust, sondern auch Risiko ist.
Ultramarin hat mich daran erinnert, wie politisch Intimität sein kann. Wie sehr queere Liebe immer auch ein Aushandeln von Sichtbarkeit ist. Und wie wichtig es ist, Geschichten zu lesen, in denen wir nicht reduziert werden, sondern komplex, tastend, manchmal widersprüchlich existieren dürfen.
Diese Leseprobe hat in mir ein Gefühl von Wiedererkennen ausgelöst. Ein leises Aufatmen. Und gleichzeitig den Mut, meine eigene Geschichte weiterhin als etwas Offenes zu begreifen. Nicht abgeschlossen, nicht eindeutig, sondern lebendig.
Als queere Person kenne ich dieses innere Fragen sehr gut. Wer darf ich sein, wenn ich liebe. Wie viel von mir ist wirklich frei, und wie viel passt sich unbewusst an. Beim Lesen habe ich gemerkt, wie sehr mich Geschichten bewegen, in denen Identität nicht erklärt oder gerechtfertigt wird, sondern einfach da ist. Nicht als Schlagwort, sondern als lebendige, manchmal widersprüchliche Erfahrung. Genau das habe ich hier gespürt.
Was mich besonders angesprochen hat, ist die Art, wie Macht und Verletzlichkeit nebeneinander stehen dürfen. Feminismus bedeutet für mich nicht, dass alles stark und klar sein muss. Es bedeutet, dass auch Unsicherheit, Sehnsucht und Ambivalenz Raum bekommen. Dass Beziehungen nicht glatt erzählt werden, sondern ehrlich. Beim Lesen habe ich mich in diesen Zwischentönen wiedergefunden. In Blicken, die mehr sagen als Worte. In Momenten, in denen Begehren nicht nur Lust, sondern auch Risiko ist.
Ultramarin hat mich daran erinnert, wie politisch Intimität sein kann. Wie sehr queere Liebe immer auch ein Aushandeln von Sichtbarkeit ist. Und wie wichtig es ist, Geschichten zu lesen, in denen wir nicht reduziert werden, sondern komplex, tastend, manchmal widersprüchlich existieren dürfen.
Diese Leseprobe hat in mir ein Gefühl von Wiedererkennen ausgelöst. Ein leises Aufatmen. Und gleichzeitig den Mut, meine eigene Geschichte weiterhin als etwas Offenes zu begreifen. Nicht abgeschlossen, nicht eindeutig, sondern lebendig.