Spannend
Da liegt ein Körper, und der Erzähler steht daneben und empfindet weniger, als man erwarten würde. Das hat mich sofort verunsichert. Ich wusste nicht, ob ich dieser Stimme trauen kann. Gerade dieses ruhige Beschreiben macht die Szene unheimlich.
Dann springt der Text zurück. Autofahrt, Sommerhitze, ein altes Haus in den Dünen. Lou, Raf und Nora fahren los, obwohl eigentlich noch jemand hätte dabei sein sollen. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass etwas zwischen ihnen steht. Es wird viel geschwiegen. Manches wird nur angedeutet. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass unter den Gesprächen noch etwas anderes mitschwingt, etwas, das keiner aussprechen will.
Lou erzählt sehr nah, fast tastend. Er wirkt manchmal unsicher, besonders wenn es um Raf geht. Man merkt, wie sehr er an ihm hängt. Raf hat diese Art, die alles in Bewegung bringt. Er wirkt stark und zugleich unnahbar. Nora steht dazwischen. Sie scheint zart, fast verletzlich, und doch hat man den Eindruck, dass sie mehr sieht, als sie sagt.
Besonders gefallen hat mir, wie das Meer und das Haus beschrieben werden. Das schwarze Holz, der Wind in den Dünen, der weite Strand. Alles wirkt schön und gleichzeitig ein bisschen bedrohlich. Als würde sich die Landschaft den Figuren anpassen.
Zwischendurch gibt es Rückblicke in Lous Schulzeit. Dort wird klar, wie lange diese Verbindung zwischen ihm und Raf schon besteht. Das macht vieles intensiver. Man versteht besser, warum Lou so sehr an ihm festhält, auch wenn er dabei manchmal klein wirkt.
Ich hatte beim Lesen oft ein leichtes Unbehagen. Die Geschichte fühlt sich an wie ein Sommer, der langsam kippt. Man weiß, dass etwas passieren wird, aber man weiß nicht genau wann. Gerade dieses Warten hat mich weiterblättern lassen.
Dann springt der Text zurück. Autofahrt, Sommerhitze, ein altes Haus in den Dünen. Lou, Raf und Nora fahren los, obwohl eigentlich noch jemand hätte dabei sein sollen. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass etwas zwischen ihnen steht. Es wird viel geschwiegen. Manches wird nur angedeutet. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass unter den Gesprächen noch etwas anderes mitschwingt, etwas, das keiner aussprechen will.
Lou erzählt sehr nah, fast tastend. Er wirkt manchmal unsicher, besonders wenn es um Raf geht. Man merkt, wie sehr er an ihm hängt. Raf hat diese Art, die alles in Bewegung bringt. Er wirkt stark und zugleich unnahbar. Nora steht dazwischen. Sie scheint zart, fast verletzlich, und doch hat man den Eindruck, dass sie mehr sieht, als sie sagt.
Besonders gefallen hat mir, wie das Meer und das Haus beschrieben werden. Das schwarze Holz, der Wind in den Dünen, der weite Strand. Alles wirkt schön und gleichzeitig ein bisschen bedrohlich. Als würde sich die Landschaft den Figuren anpassen.
Zwischendurch gibt es Rückblicke in Lous Schulzeit. Dort wird klar, wie lange diese Verbindung zwischen ihm und Raf schon besteht. Das macht vieles intensiver. Man versteht besser, warum Lou so sehr an ihm festhält, auch wenn er dabei manchmal klein wirkt.
Ich hatte beim Lesen oft ein leichtes Unbehagen. Die Geschichte fühlt sich an wie ein Sommer, der langsam kippt. Man weiß, dass etwas passieren wird, aber man weiß nicht genau wann. Gerade dieses Warten hat mich weiterblättern lassen.