Creepy Pageturner
„Ultramarin“ von Ann-Christin Kumm ist ein intensiver, düsterer Roman, der sich tief unter die Haut gräbt. Von der ersten Seite an entfaltet sich eine beklemmende Atmosphäre, die einen förmlich durch die Handlung zieht – ein echter Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.
Besonders eindrücklich ist, wie die Autorin Abhängigkeiten innerhalb von Beziehungen schildert: subtil, verstörend und erschreckend realistisch. Gleichzeitig fragt man sich als Leser*in immer wieder, warum Lou sich von Raf so behandeln lässt – an manchen Stellen wirkt diese Dynamik fast schon nicht mehr ganz realistisch, was jedoch die Irritation und das Unbehagen nur noch verstärkt.
Stück für Stück wird sichtbar, wozu Menschen fähig sind, wenn sie sich emotional verstricken und ihre Grenzen verlieren. Genau darin liegt auch der „creepy“ Faktor des Buches – man möchte Lou manchmal am liebsten schütteln, um ihn aufzuwecken und zu fragen, warum er sich das alles gefallen lässt.
Ein Roman, der nicht nur während des Lesens fesselt, sondern noch lange nachhallt und zum Nachdenken zwingt.
Besonders eindrücklich ist, wie die Autorin Abhängigkeiten innerhalb von Beziehungen schildert: subtil, verstörend und erschreckend realistisch. Gleichzeitig fragt man sich als Leser*in immer wieder, warum Lou sich von Raf so behandeln lässt – an manchen Stellen wirkt diese Dynamik fast schon nicht mehr ganz realistisch, was jedoch die Irritation und das Unbehagen nur noch verstärkt.
Stück für Stück wird sichtbar, wozu Menschen fähig sind, wenn sie sich emotional verstricken und ihre Grenzen verlieren. Genau darin liegt auch der „creepy“ Faktor des Buches – man möchte Lou manchmal am liebsten schütteln, um ihn aufzuwecken und zu fragen, warum er sich das alles gefallen lässt.
Ein Roman, der nicht nur während des Lesens fesselt, sondern noch lange nachhallt und zum Nachdenken zwingt.