Ein Sommer, der alles verändert
Ultramarin von Ann-Christin Kumm
„Ultramarin“ von Ann-Christin Kumm hat mich ehrlich gesagt etwas mehr beschäftigt, als ich zunächst erwartet hätte.
Was wie ein leichter Sommerroman beginnt – drei junge Menschen, ein Ferienhaus an der dänischen Küste, Tage voller Meer, Nähe und scheinbarer Unbeschwertheit – kippt ganz leise in etwas anderes. Etwas Dunkleres, Beklemmendes.
Vor allem die Dynamik zwischen Lou, Raf und Nora hat bei mir ein unterschwellig unangenehmes Gefühl ausgelöst. Dieses Spiel aus Nähe, Abhängigkeit, Macht und unausgesprochenen Erwartungen war stellenweise kaum auszuhalten – im positiven Sinne. Man spürt beim Lesen, dass etwas nicht stimmt, ohne es sofort greifen zu können.
Besonders eindrücklich fand ich, wie stark mit Ambivalenzen gearbeitet wird: Anziehung und Unsicherheit, Intimität und Distanz, Begehren und Manipulation liegen hier ganz nah beieinander.
Das Ende hat mich dann wirklich getroffen – intensiv und vor allem nachwirkend. Es lässt viele Fragen offen, und genau das hat es für mich so eindringlich gemacht. Ich habe danach noch länger über die Figuren und ihre Beziehungen nachgedacht.
Die bedrückende, fast schon bedrohliche Atmosphäre hat mich in den Beziehungsdynamiken immer wieder an „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl erinnert – dieses leise Kippen ins Unangenehme, das sich Stück für Stück entfaltet.
Für mich ein Roman, der leise ist, aber nachhaltig unter die Haut geht. Die perfekte Lektüre für den Sommerurlaub.🌊✨
„Ultramarin“ von Ann-Christin Kumm hat mich ehrlich gesagt etwas mehr beschäftigt, als ich zunächst erwartet hätte.
Was wie ein leichter Sommerroman beginnt – drei junge Menschen, ein Ferienhaus an der dänischen Küste, Tage voller Meer, Nähe und scheinbarer Unbeschwertheit – kippt ganz leise in etwas anderes. Etwas Dunkleres, Beklemmendes.
Vor allem die Dynamik zwischen Lou, Raf und Nora hat bei mir ein unterschwellig unangenehmes Gefühl ausgelöst. Dieses Spiel aus Nähe, Abhängigkeit, Macht und unausgesprochenen Erwartungen war stellenweise kaum auszuhalten – im positiven Sinne. Man spürt beim Lesen, dass etwas nicht stimmt, ohne es sofort greifen zu können.
Besonders eindrücklich fand ich, wie stark mit Ambivalenzen gearbeitet wird: Anziehung und Unsicherheit, Intimität und Distanz, Begehren und Manipulation liegen hier ganz nah beieinander.
Das Ende hat mich dann wirklich getroffen – intensiv und vor allem nachwirkend. Es lässt viele Fragen offen, und genau das hat es für mich so eindringlich gemacht. Ich habe danach noch länger über die Figuren und ihre Beziehungen nachgedacht.
Die bedrückende, fast schon bedrohliche Atmosphäre hat mich in den Beziehungsdynamiken immer wieder an „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl erinnert – dieses leise Kippen ins Unangenehme, das sich Stück für Stück entfaltet.
Für mich ein Roman, der leise ist, aber nachhaltig unter die Haut geht. Die perfekte Lektüre für den Sommerurlaub.🌊✨