Exzesse
Der Titel erschließt sich im Buch. Gut gewählt.
Das Cover passt zur Geschichte:
Wellen brechen sich an scharfkantigen Felsen, ein Symbol für Gefahr.
Generell schreibe ich gern Rezensionen und es fällt mir leicht.
Dieser Roman macht es mir schwer. Vielleicht verstehe ich auch nur nicht,
wie sich Menschen einem Narzissten bis zum Exzess ausliefern können.
Die Protagonisten Lou, Raphael (Raf), Sophie, Nora und Jakob sind alle mehr oder minder undurchsichtig, allen voran der Narzisst Raf: Er ist maßlos, seine Ansprüche sind maßlos, er manipuliert jeden in seinem Umfeld.
Am Anfang wusste ich nicht, ob Lou ein Mann oder eine Frau ist. Er erzählt die Geschichte seiner Liebe zu Raf und was diese Liebe mit ihm macht.
Obwohl Raf ihn besonders mies behandelt, ist er ihm über Jahre hinweg auf ungesunde Weise hörig.
Das Ende überrascht einerseits, andererseits folgt es der Logik der Geschichte.
Ann-Christins Kumms Schreibstil passt zur Geschichte, zu den Figuren. Ihre Dialoge sind lebendig. Ein bisschen fehlen mir die Anführungsstriche, reine Gewohnheit, die Dialoge sind gut gesetzt und damit lesbar.
Das Cover passt zur Geschichte:
Wellen brechen sich an scharfkantigen Felsen, ein Symbol für Gefahr.
Generell schreibe ich gern Rezensionen und es fällt mir leicht.
Dieser Roman macht es mir schwer. Vielleicht verstehe ich auch nur nicht,
wie sich Menschen einem Narzissten bis zum Exzess ausliefern können.
Die Protagonisten Lou, Raphael (Raf), Sophie, Nora und Jakob sind alle mehr oder minder undurchsichtig, allen voran der Narzisst Raf: Er ist maßlos, seine Ansprüche sind maßlos, er manipuliert jeden in seinem Umfeld.
Am Anfang wusste ich nicht, ob Lou ein Mann oder eine Frau ist. Er erzählt die Geschichte seiner Liebe zu Raf und was diese Liebe mit ihm macht.
Obwohl Raf ihn besonders mies behandelt, ist er ihm über Jahre hinweg auf ungesunde Weise hörig.
Das Ende überrascht einerseits, andererseits folgt es der Logik der Geschichte.
Ann-Christins Kumms Schreibstil passt zur Geschichte, zu den Figuren. Ihre Dialoge sind lebendig. Ein bisschen fehlen mir die Anführungsstriche, reine Gewohnheit, die Dialoge sind gut gesetzt und damit lesbar.