Fand es ein bisschen anstrengend

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lesemadi Avatar

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Super spannender Einstieg, es beginnt fast wie mit einem Cliffhanger, sodass ich sofort wissen wollte, was passiert ist und wie die Geschichte weitergeht. Durch die wechselnden Zeitebenen entsteht zusätzlich Spannung, wodurch ich das Buch auch sehr schnell durchgelesen habe.

Im Mittelpunkt steht Lou, der in seinen besten Freund Raf verliebt und in gewisser Art auch abhängig von ihm ist. Und genau diese Dynamik war gleichzeitig das Spannendste und Anstrengendste am Buch. Raf ist extrem egoistisch, manipulativ und toxisch, und ich hätte Lou beim Lesen am liebsten ständig wachgerüttelt. Gerade dieses Gaslighting und die emotionale Abhängigkeit waren teilweise wirklich frustrierend mitzuerleben. Gegen Ende hat mich das Verhalten der Figuren deshalb teilweise eher genervt als berührt, das letzte Drittel habe ich mich echt ein wenig durchkämpfen müssen.

Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch genau die Emotionen ausgelöst hat, die es vermutlich auslösen wollte. Der Plottwist war stark gemacht, auch wenn ich ungefähr geahnt habe, in welche Richtung es gehen könnte. Insgesamt fand ich das Buch also durchaus gelungen: anstrengend, emotional, teilweise frustrierend, aber definitiv auch unterhaltsam!