Lou und Raf
Ultramarin ist Ann-Christin Kumms Debütroman. Das 224-seitige Buch erzählt eine vielschichtige und teils morbide Geschichte über Queerness und Intimität.
Lou, Sophie, Raf und Nora planen einen Urlaub in Dänemark, doch Sophie sagt kurzfristig ab, sodass nur noch drei übrig sind. Nora hegt offensichtlich Gefühle für Lou, doch Lou pflegt eine fast schon krankhafte Beziehung zu Raf. Lou ist Raf völlig unterwürfig und versucht ständig, ihm zu gefallen, aber Raf hält Abstand zu Lou und ist sogar etwas grausam. Er distanziert sich von Lou und fordert gleichzeitig absolute Loyalität von ihm. Noras plötzliches Verschwinden macht die Beziehung zwischen Lou und Raf noch rätselhafter.
Für einen Debütroman ist dieses Buch durchaus gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und flüssig, insbesondere ihre exzellenten Atmosphärebeschreibungen, die den Leser in die Geschichte hineinziehen. Die Schilderungen von Raf haben mich wütend gemacht, und die Darstellungen von Lous Notlage waren herzzerreißend und deprimierend – genug, um das hervorragende schriftstellerische Talent der Autorin zu beweisen. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass einige Kapitel keinen roten Faden aufwiesen und zu fragmentiert waren, nicht sehr zusammenhängend.
Lou, Sophie, Raf und Nora planen einen Urlaub in Dänemark, doch Sophie sagt kurzfristig ab, sodass nur noch drei übrig sind. Nora hegt offensichtlich Gefühle für Lou, doch Lou pflegt eine fast schon krankhafte Beziehung zu Raf. Lou ist Raf völlig unterwürfig und versucht ständig, ihm zu gefallen, aber Raf hält Abstand zu Lou und ist sogar etwas grausam. Er distanziert sich von Lou und fordert gleichzeitig absolute Loyalität von ihm. Noras plötzliches Verschwinden macht die Beziehung zwischen Lou und Raf noch rätselhafter.
Für einen Debütroman ist dieses Buch durchaus gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und flüssig, insbesondere ihre exzellenten Atmosphärebeschreibungen, die den Leser in die Geschichte hineinziehen. Die Schilderungen von Raf haben mich wütend gemacht, und die Darstellungen von Lous Notlage waren herzzerreißend und deprimierend – genug, um das hervorragende schriftstellerische Talent der Autorin zu beweisen. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass einige Kapitel keinen roten Faden aufwiesen und zu fragmentiert waren, nicht sehr zusammenhängend.