Mal was ganz anderes

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celebraen Avatar

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Der Klappentext hatte mich am Anfang sehr neugierig gemacht. Er versprach eine Geschichte voller Emotionen, toxischer Beziehungen und Drama. Und das hat man auf jeden Fall auch bekommen. Die ganze Stimmung des Romans war sehr bedrückend und auch ein bisschen unangenehm, was sicher auch das Ziel war.
Mein Problem war nur ein bisschen, dass ich leider alle Charaktere sehr unsympathisch fand. Auch in Lou als Hauptcharakter konnte ich mich nicht so richtig reinfühlen, was es mir auf emotionaler Ebene manchmal etwas schwer gemacht hat.
Der Schreibstil war anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig. Das Fehlen von Zeichen für die wörtliche Rede haben es für mich anfangs etwas kompliziert gemacht.
Insgesamt ist der Roman auf jeden Fall etwas für Leute, die sich für die emotionalen Abgründe von Menschen und Beziehungen interessieren, aber es sollte einem bewusst sein, dass es sich hier nicht um eine gemütliche Urlaubslektüre handelt.