Mega!
Wow! Ein Buch, das nachhallt! "Ultramarin" ist ein intensiver, fast flirrend-unruhiger Roman über Begehren, Abhängigkeit und Macht in zwischenmenschlichen Beziehungen. Im Zentrum stehen Lou, Raf und Nora in einer spannenden Dreierbeziehungskonstellation - was aber zunächst nach sommerlicher Leichtigkeit aussieht, kippt schnell in emotionale Unsicherheit und Manipulation.
Aus feministischer Perspektive besonders spannend: Der Roman zeigt, wie stark Beziehungen von unausgesprochenen Machtverhältnissen geprägt sind und das auch in vermeintlich freien, queeren Konstellationen. Anziehung wird hier nicht romantisiert, sondern als etwas Ambivalentes gezeigt, das mit Abhängigkeit und Selbstverlust einhergehen kann. Gerade diese Unschärfe macht den Text so unbequem und gleichzeitig so relevant. Ich konnte mich hier sehr wiederfinden!
Die Sprache ist klar, dicht und atmosphärisch, ohne zu viel zu erklären; vieles passiert zwischen den Zeilen. Kein Wohlfühlbuch! Aber und vor allem: ein kluger, irritierender Blick auf Intimität und Macht, besonders interessant für alle, die Beziehungen jenseits klassischer Muster kritisch lesen wollen.
Aus feministischer Perspektive besonders spannend: Der Roman zeigt, wie stark Beziehungen von unausgesprochenen Machtverhältnissen geprägt sind und das auch in vermeintlich freien, queeren Konstellationen. Anziehung wird hier nicht romantisiert, sondern als etwas Ambivalentes gezeigt, das mit Abhängigkeit und Selbstverlust einhergehen kann. Gerade diese Unschärfe macht den Text so unbequem und gleichzeitig so relevant. Ich konnte mich hier sehr wiederfinden!
Die Sprache ist klar, dicht und atmosphärisch, ohne zu viel zu erklären; vieles passiert zwischen den Zeilen. Kein Wohlfühlbuch! Aber und vor allem: ein kluger, irritierender Blick auf Intimität und Macht, besonders interessant für alle, die Beziehungen jenseits klassischer Muster kritisch lesen wollen.