Obsessiv und unruhig.
„Ultramarin“ ist definitiv kein leichtes Buch, sondern eines, das nach dem Lesen noch lange im Kopf bleibt. Im Zentrum steht eine obsessive, ungesunde Beziehung, die gleichzeitig faszinierend und schwer auszuhalten ist. Genau solche Geschichten reizen mich eigentlich total – und auch hier hat mich die Beschreibung sofort gecatcht.
Man ist unglaublich schnell mitten in der Story. Der Schreibstil ist klar, dicht und atmosphärisch, ohne viel zu erklären – vieles passiert zwischen den Zeilen, was die ganze Dynamik noch intensiver macht. Gerade dieses flirrende, fast schon unangenehme Gefühl zieht sich durch das ganze Buch und passt perfekt zur Thematik.
Die Beziehung zwischen Lou und Raf ist dabei das Herzstück – und gleichzeitig das, was mich am meisten beschäftigt hat. Diese Mischung aus Anziehung, Abhängigkeit und Macht ist extrem gut dargestellt, aber auch wirklich schwer zu ertragen. Lou steht dabei im Mittelpunkt der Geschichte, trotzdem konnte ich ihn emotional nicht komplett greifen. Irgendwann hat mich sein Verhalten eher frustriert als berührt, weil man sich ständig fragt, warum er sich selbst so verliert.
Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es hat diesen Sog, der einen zwingt weiterzulesen, auch wenn es an manchen Stellen fast unangenehm wird. Genau das macht „Ultramarin“ so besonders: Es ist kein Wohlfühlroman, sondern ein intensiver Blick auf Beziehungen, die nicht gesund sind, aber genau deshalb so real wirken.
Für mich ein Buch, das nicht perfekt war, mich aber definitiv beschäftigt hat – und genau das ist manchmal mehr wert als ein klassisches Highlight.
Man ist unglaublich schnell mitten in der Story. Der Schreibstil ist klar, dicht und atmosphärisch, ohne viel zu erklären – vieles passiert zwischen den Zeilen, was die ganze Dynamik noch intensiver macht. Gerade dieses flirrende, fast schon unangenehme Gefühl zieht sich durch das ganze Buch und passt perfekt zur Thematik.
Die Beziehung zwischen Lou und Raf ist dabei das Herzstück – und gleichzeitig das, was mich am meisten beschäftigt hat. Diese Mischung aus Anziehung, Abhängigkeit und Macht ist extrem gut dargestellt, aber auch wirklich schwer zu ertragen. Lou steht dabei im Mittelpunkt der Geschichte, trotzdem konnte ich ihn emotional nicht komplett greifen. Irgendwann hat mich sein Verhalten eher frustriert als berührt, weil man sich ständig fragt, warum er sich selbst so verliert.
Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es hat diesen Sog, der einen zwingt weiterzulesen, auch wenn es an manchen Stellen fast unangenehm wird. Genau das macht „Ultramarin“ so besonders: Es ist kein Wohlfühlroman, sondern ein intensiver Blick auf Beziehungen, die nicht gesund sind, aber genau deshalb so real wirken.
Für mich ein Buch, das nicht perfekt war, mich aber definitiv beschäftigt hat – und genau das ist manchmal mehr wert als ein klassisches Highlight.