Spannend und mitreißend erzählt

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jezebel_maureen Avatar

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Ann- Christin Kumm erzählt in ihrem Debutroman die Geschichte der manipulativen Beziehung zwischen Rafael und Lou. Der charismatische und selbstbewusste Rafael kriegt immer was er will und wen er will. Lou dagegen ist unsicher und eher schüchtern und in seiner Liebe zu Rafael gefangen. Als sie mit Nora in den Urlaub fahren eskaliert die Situation irgendwann, was eine der Personen nicht überlebt.
Mit diesem Mord beginnt die Geschichte und erzählt dann rückblickend die einseitige Beziehung zwischen Rafael und Lou. Beide sind geprägt von ihren Familien und vor allem von den aus unterschiedlichen Gründen abwesenden Vätern. Dazu kommt noch der Klassenunterschied, Rafael als Arztsohn in der der Villa und Lou, der sich seiner einfachen Herkunft schämt.
Die Autorin erzählt spannend und gut beobachtet von Manipulation und Liebe, von Abstand und Nähe, von Begehren und Schmerz. Ein vielversprechendes Debut, dicht erzählt und gut geschrieben.