Wer liebt wen - und wer verliert sich dabei?
„Und wenn ich es mir befriedigender besorgen konnte, wozu, rational betrachtet, sollte ich mich dann überhaupt auf Menschen einlassen. Menschen konnten sterben oder weggehen oder mich verletzen. Und alles, was man von ihnen wollte, musste erst mühsam verhandelt werden.“ (S. 149)
Der Roman „Ultramarin“ von Ann-Christin Kumm ist eine Geschichte, die uns in der Gegenwart an die Küste Dänemarks führt. Gleichzeitig gibt es Rückblicke zu verschiedenen anderen Handlungsorten, die letztendlich die aktuell herrschende Stimmung im Häuschen am Meer erklärt.
Die Autorin legt den Fokus auf die Gefühle und Erfahrungen der Hauptfigur Lou, wodurch eine gedrückte Atmosphäre entsteht.
Die Story entwickelt sich langsam, wirkt dafür aber authentisch und realistisch. Es passiert scheinbar nicht viel und so wartet man genau aus diesem Grund nur auf den einen großen Knall, der die ganze Fassade zusammenbrechen lässt, wodurch man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.
Wer auf Frage- oder Ausrufezeichen und die Zeichen der Wörtlichen Rede steht, wird allerdings enttäuscht werden. Es gibt sie nicht. Nebenbei mal schnell lesen kann man die Geschichte nicht, um ihr folgen zu können.
Fazit:
Ein Roman über Co-Abhängigkeit und Selbstfindung, der schockiert und Gänsehaut verursacht.
Der Roman „Ultramarin“ von Ann-Christin Kumm ist eine Geschichte, die uns in der Gegenwart an die Küste Dänemarks führt. Gleichzeitig gibt es Rückblicke zu verschiedenen anderen Handlungsorten, die letztendlich die aktuell herrschende Stimmung im Häuschen am Meer erklärt.
Die Autorin legt den Fokus auf die Gefühle und Erfahrungen der Hauptfigur Lou, wodurch eine gedrückte Atmosphäre entsteht.
Die Story entwickelt sich langsam, wirkt dafür aber authentisch und realistisch. Es passiert scheinbar nicht viel und so wartet man genau aus diesem Grund nur auf den einen großen Knall, der die ganze Fassade zusammenbrechen lässt, wodurch man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.
Wer auf Frage- oder Ausrufezeichen und die Zeichen der Wörtlichen Rede steht, wird allerdings enttäuscht werden. Es gibt sie nicht. Nebenbei mal schnell lesen kann man die Geschichte nicht, um ihr folgen zu können.
Fazit:
Ein Roman über Co-Abhängigkeit und Selbstfindung, der schockiert und Gänsehaut verursacht.