Eindringlich und emotional
4 Schicksale, drei Zeitebenen und doch sind sie alle über ihre Träume und eine seltsame Wasser-unverträglichkeit mit einander verbunden.
Emilia Hart hat mit Unbeugsam wie die See ein sehr eindringliches und emotionales Buch verfasst. Die vier Frauen müssen schwere Schicksale durchleben um letztendlich unbeugsam zu werden und zu ihrer wahren Stärke zu finden. Mary und Eliza werden 1800 als Gefangene auf einem Schiff mit vielen anderen Frauen eingepfercht von Irland nach Australien verschifft, müssen Hunger und Krankheiten erdulden und sich für ihr Überleben an die Matrosen verkaufen. Fast 200 Jahre später wird das Vertrauen einer Jugendlichen in ihren Lehrer enttäuscht und weitere 20 Jahre vergehen, bis eine junge Frau von ihrem Freund bloßgestellt und für seine Taten von der Uni geworfen wird. Sie alle mussten Schmerzen und Einsamkeit ertragen, ihr Leben wurde gezeichnet von Ausgrenzung und Vorurteilen aufgrund ihrer Hautkrankheit. Doch das Meer scheint diese Frauen zu rächen und eine seltsame Anziehungskraft auf sie auszuüben.
Die Geschichte hat einen besonderen Sog und eine Faszination auf mich ausgeübt, die ich gar nicht so recht in Worte greifen kann. Die Handlung schreitet nur langsam voran und ist auch relativ vorhersehbar - aber dabei so intensiv und gefühlvoll, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Die unterschiedlichen Zeitebenen und Schicksale wurden gekonnt miteinander verwoben, sodass sich ein schönes Gesamtbild ergab. Ich konnte mit jeder der Protagonistinnen mitfühlen und mitfiebern. Auch wenn man normalerweise keine Fantasybücher liest, muss man sich in diesem Buch glaube ich nicht von den mystischen Elementen abschrecken lassen. Sie sind zwar da, bleiben aber eher im Hintergrund, während die Entwicklung der Frauen im Fokus liegt. Insgesamt ein ganz besonderer und stimmungsvoller Roman. Die Autorin bleibt auf jeden Fall auf meiner Beobachtungsliste.
Emilia Hart hat mit Unbeugsam wie die See ein sehr eindringliches und emotionales Buch verfasst. Die vier Frauen müssen schwere Schicksale durchleben um letztendlich unbeugsam zu werden und zu ihrer wahren Stärke zu finden. Mary und Eliza werden 1800 als Gefangene auf einem Schiff mit vielen anderen Frauen eingepfercht von Irland nach Australien verschifft, müssen Hunger und Krankheiten erdulden und sich für ihr Überleben an die Matrosen verkaufen. Fast 200 Jahre später wird das Vertrauen einer Jugendlichen in ihren Lehrer enttäuscht und weitere 20 Jahre vergehen, bis eine junge Frau von ihrem Freund bloßgestellt und für seine Taten von der Uni geworfen wird. Sie alle mussten Schmerzen und Einsamkeit ertragen, ihr Leben wurde gezeichnet von Ausgrenzung und Vorurteilen aufgrund ihrer Hautkrankheit. Doch das Meer scheint diese Frauen zu rächen und eine seltsame Anziehungskraft auf sie auszuüben.
Die Geschichte hat einen besonderen Sog und eine Faszination auf mich ausgeübt, die ich gar nicht so recht in Worte greifen kann. Die Handlung schreitet nur langsam voran und ist auch relativ vorhersehbar - aber dabei so intensiv und gefühlvoll, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Die unterschiedlichen Zeitebenen und Schicksale wurden gekonnt miteinander verwoben, sodass sich ein schönes Gesamtbild ergab. Ich konnte mit jeder der Protagonistinnen mitfühlen und mitfiebern. Auch wenn man normalerweise keine Fantasybücher liest, muss man sich in diesem Buch glaube ich nicht von den mystischen Elementen abschrecken lassen. Sie sind zwar da, bleiben aber eher im Hintergrund, während die Entwicklung der Frauen im Fokus liegt. Insgesamt ein ganz besonderer und stimmungsvoller Roman. Die Autorin bleibt auf jeden Fall auf meiner Beobachtungsliste.