Zwischen Sommerglück und Angst vorm Zerbrechen

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Beim Lesen von "Und alles zerbricht" hatte ich ziemlich schnell das Gefühl, mitten in Milas Leben zu stecken. Alles fühlt sich leicht und sommerlich an – und gleichzeitig liegt da ständig dieses leise Ziehen im Bauch, dass irgendetwas nicht so bleiben wird, wie es ist. Genau das macht die Geschichte für mich so besonders.

Mila wirkt total echt. Ihre Gedanken, ihre Unsicherheiten, das Verknalltsein, aber auch ihre Angst davor, dass sich Dinge verändern könnten – das kennt man einfach. Besonders berührt hat mich die Freundschaft zwischen Mila und Juno. Die beiden sind nicht perfekt, aber genau das macht sie so glaubwürdig. Man merkt, wie tief ihre Verbindung ist, wie sehr sie sich gegenseitig Halt geben und wie wichtig sie füreinander sind. Das hat sich warm und gleichzeitig ein bisschen schmerzhaft angefühlt, weil man weiß, dass sich im Leben nicht alles festhalten lässt.

Auch das Deckblatt passt richtig gut zur Stimmung des Buches. Die sanften Farben und die Papierherzen sehen erst süß und ruhig aus, aber das Zerbrochene darin verrät schon, dass es nicht nur um einen schönen Sommer geht. Für mich spiegelt es diese Mischung aus Leichtigkeit und Herzklopfen perfekt wider.

Insgesamt hat mich das Buch emotional abgeholt. Es fühlt sich an wie Erinnerungen an die eigene Jugend – an Sommer, erste Liebe und an Momente, in denen man merkt, dass man langsam erwachsen wird, ob man will oder nicht. Genau deshalb bleibt die Geschichte im Kopf.