Ein Sommer zwischen Wannsee-Idylle und dem „Anfang vom Ende“
Maxine Reukers Roman „Und alles zerbricht“ beginnt mit einem Versprechen und einer Warnung. Schon im Prolog wird der Leser in eine Szene geworfen, die vor sommerlicher Elektrizität nur so strotzt: Ein Junge, ein Gebüsch, ein Klippenvorsprung am See und das Gefühl, dass genau hier „der Anfang vom Ende“ liegt. Wer emotionale Coming-of-Age-Geschichten mit einer Prise Melancholie liebt, wird hier sofort abgeholt.
Die Handlung: Mehr als nur Sonnenschein
Die Geschichte dreht sich um die fast 16-jährige Mila und ihre beste Freundin Juno. Die beiden leben in einer privilegierten, fast magisch wirkenden Welt am Berliner Wannsee. Auf einem riesigen Grundstück teilen sich ihre Familien den Alltag – eine Konstellation aus erfolgreicher Architektur-Mutter, liebevollem „Onkel Charly“ und Tante Nora.
Das erste Kapitel etabliert diese Dynamik meisterhaft: Eine ausgelassene Kissenschlacht, eine taktisch geplante Wasserschlacht gegen die Erwachsenen und die tiefe Verbundenheit der beiden Mädchen. Doch unter der Oberfläche brodelt es. Die Autorin streut geschickt kleine Hinweise ein: Mamas mysteriöse Bemerkungen über „große Entscheidungen“ und der dramatische Prolog deuten darauf hin, dass die heile Welt der Wannsee-Villen bald Risse bekommen wird.
Atmosphäre und Stil: Taylor Swift für die Ohren
Besonders hervorzuheben ist die beigefügte Playlist. Mit über 20 Titeln, dominiert von Taylor Swift (u. a. „Cruel Summer“, „august“, „this is me trying“), gibt Reuker den emotionalen Takt vor. Wer Swifts Songwriting mag, wird die Stimmung des Buches lieben: Es ist der Sound von „Coming-of-Age“, von Herzschmerz, ersten Geheimnissen und der Angst vor dem Erwachsenwerden.
Der Schreibstil ist locker, modern und sehr nah an der Gefühlswelt der Teenager. Die Dialoge zwischen Mila und Juno wirken authentisch – mal albern, mal tiefgründig politisch (wenn Juno mal wieder die Tierrechte verteidigt).
Die Rettung des Hasen: Ein Symbol für den Schwur
Ein zentraler Moment des ersten Kapitels ist die Jagd des Dackels Balu auf einen weißen Hasen. Diese Szene dient nicht nur der Spannung, sondern untermauert das moralische Rückgrat der Protagonistinnen. Ihr „Kleiner-Finger-Schwur“, Tieren zu helfen, führt sie zu den kauzigen Nachbarn, den Kornfeists. Es zeigt die Unschuld der Mädchen, die versuchen, jedes Lebewesen zu retten, während sie selbst kurz davor stehen, von der harten Realität der Erwachsenenwelt eingeholt zu werden.
Fazit
„Und alles zerbricht“ ist ein atmosphärisch dichter Jugendroman, der perfekt das Gefühl eines endlosen Sommers einfängt, über dem bereits ein Gewitter aufzieht. Maxine Reuker gelingt es, eine Welt zu erschaffen, in der man als Leser gerne verweilen möchte – auch wenn man weiß, dass am Ende alles zerbrechen wird.
Ideal für Fans von: Taylor Swift, sommerlichen Contemporary-Romanen und Geschichten über unzertrennliche Freundschaften.
Persönlicher Tipp: Leg dir beim Lesen die Playlist bereit. Besonders bei den Szenen am Wasser entfaltet die Musik eine zusätzliche Ebene.
Die Handlung: Mehr als nur Sonnenschein
Die Geschichte dreht sich um die fast 16-jährige Mila und ihre beste Freundin Juno. Die beiden leben in einer privilegierten, fast magisch wirkenden Welt am Berliner Wannsee. Auf einem riesigen Grundstück teilen sich ihre Familien den Alltag – eine Konstellation aus erfolgreicher Architektur-Mutter, liebevollem „Onkel Charly“ und Tante Nora.
Das erste Kapitel etabliert diese Dynamik meisterhaft: Eine ausgelassene Kissenschlacht, eine taktisch geplante Wasserschlacht gegen die Erwachsenen und die tiefe Verbundenheit der beiden Mädchen. Doch unter der Oberfläche brodelt es. Die Autorin streut geschickt kleine Hinweise ein: Mamas mysteriöse Bemerkungen über „große Entscheidungen“ und der dramatische Prolog deuten darauf hin, dass die heile Welt der Wannsee-Villen bald Risse bekommen wird.
Atmosphäre und Stil: Taylor Swift für die Ohren
Besonders hervorzuheben ist die beigefügte Playlist. Mit über 20 Titeln, dominiert von Taylor Swift (u. a. „Cruel Summer“, „august“, „this is me trying“), gibt Reuker den emotionalen Takt vor. Wer Swifts Songwriting mag, wird die Stimmung des Buches lieben: Es ist der Sound von „Coming-of-Age“, von Herzschmerz, ersten Geheimnissen und der Angst vor dem Erwachsenwerden.
Der Schreibstil ist locker, modern und sehr nah an der Gefühlswelt der Teenager. Die Dialoge zwischen Mila und Juno wirken authentisch – mal albern, mal tiefgründig politisch (wenn Juno mal wieder die Tierrechte verteidigt).
Die Rettung des Hasen: Ein Symbol für den Schwur
Ein zentraler Moment des ersten Kapitels ist die Jagd des Dackels Balu auf einen weißen Hasen. Diese Szene dient nicht nur der Spannung, sondern untermauert das moralische Rückgrat der Protagonistinnen. Ihr „Kleiner-Finger-Schwur“, Tieren zu helfen, führt sie zu den kauzigen Nachbarn, den Kornfeists. Es zeigt die Unschuld der Mädchen, die versuchen, jedes Lebewesen zu retten, während sie selbst kurz davor stehen, von der harten Realität der Erwachsenenwelt eingeholt zu werden.
Fazit
„Und alles zerbricht“ ist ein atmosphärisch dichter Jugendroman, der perfekt das Gefühl eines endlosen Sommers einfängt, über dem bereits ein Gewitter aufzieht. Maxine Reuker gelingt es, eine Welt zu erschaffen, in der man als Leser gerne verweilen möchte – auch wenn man weiß, dass am Ende alles zerbrechen wird.
Ideal für Fans von: Taylor Swift, sommerlichen Contemporary-Romanen und Geschichten über unzertrennliche Freundschaften.
Persönlicher Tipp: Leg dir beim Lesen die Playlist bereit. Besonders bei den Szenen am Wasser entfaltet die Musik eine zusätzliche Ebene.