Eine absolute Empfehlung für dieses Buch!
📖 Rezension: Und alles zerbricht von Maxime Reuker
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)
Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt! So sehr, dass ich es innerhalb von zwei Tagen komplett durchgelesen habe. Der Schreibstil ist sehr leicht, flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man unglaublich schnell in die Geschichte hineinfindet.
Zu Beginn erleben wir die Handlung ausschliesslich aus Milas Perspektive. Mit der Zeit kommt jedoch auch Nicolas Sicht hinzu, was ich besonders spannend fand. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal mehr Tiefe und man versteht die Dynamiken zwischen den Figuren deutlich besser.
Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die intensive und ehrliche Darstellung von Milas Essstörung. Ihre Gedanken, Gefühle und inneren Konflikte werden sehr detailliert beschrieben, wodurch man ihre Situation unglaublich gut nachvollziehen kann. Ich habe während des Lesens durchgehend mit Mila mitgefühlt, obwohl sie deutlich jünger ist als ich. ➡️ Wichtig: Bitte unbedingt die Triggerwarnung beachten, da das Thema Essstörung sehr ausführlich behandelt wird.
Gerade diese authentische Darstellung war für mich der stärkste Teil des ganzen Buches. Sie wirkt sehr realistisch und zeigt eindrücklich, wie komplex und belastend eine Essstörung sein kann.
Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen. Sie entwickelt sich weder zu schnell noch zu langsam. Das Tempo fühlt sich einfach natürlich und passend zur Geschichte an.
Neben der Liebesgeschichte spielen auch Familie und Freundschaft eine grosse Rolle. Besonders die Beziehung innerhalb der Familie ist sehr einfühlsam beschrieben und könnte auch Eltern von betroffenen Jugendlichen helfen, einen besseren Einblick in diese Krankheit zu bekommen.
Die Freundschaft zwischen Mila und Juno ist ebenfalls wunderschön dargestellt. Sie ist vielschichtig, ehrlich und genau so, wie echte Freundschaften im Jugendalter oft sind: unterstützend, aber manchmal auch herausfordernd.
💭 Fazit: „Und alles zerbricht“ ist ein emotionales, wichtiges und sehr vielschichtiges Buch über Essstörungen, Freundschaft, Familie und Selbstfindung. Trotz des schweren Themas liest es sich unglaublich fesselnd und bleibt noch lange im Kopf. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!
⭐️ Für mich eine klare Leseempfehlung.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)
Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt! So sehr, dass ich es innerhalb von zwei Tagen komplett durchgelesen habe. Der Schreibstil ist sehr leicht, flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man unglaublich schnell in die Geschichte hineinfindet.
Zu Beginn erleben wir die Handlung ausschliesslich aus Milas Perspektive. Mit der Zeit kommt jedoch auch Nicolas Sicht hinzu, was ich besonders spannend fand. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal mehr Tiefe und man versteht die Dynamiken zwischen den Figuren deutlich besser.
Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die intensive und ehrliche Darstellung von Milas Essstörung. Ihre Gedanken, Gefühle und inneren Konflikte werden sehr detailliert beschrieben, wodurch man ihre Situation unglaublich gut nachvollziehen kann. Ich habe während des Lesens durchgehend mit Mila mitgefühlt, obwohl sie deutlich jünger ist als ich. ➡️ Wichtig: Bitte unbedingt die Triggerwarnung beachten, da das Thema Essstörung sehr ausführlich behandelt wird.
Gerade diese authentische Darstellung war für mich der stärkste Teil des ganzen Buches. Sie wirkt sehr realistisch und zeigt eindrücklich, wie komplex und belastend eine Essstörung sein kann.
Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen. Sie entwickelt sich weder zu schnell noch zu langsam. Das Tempo fühlt sich einfach natürlich und passend zur Geschichte an.
Neben der Liebesgeschichte spielen auch Familie und Freundschaft eine grosse Rolle. Besonders die Beziehung innerhalb der Familie ist sehr einfühlsam beschrieben und könnte auch Eltern von betroffenen Jugendlichen helfen, einen besseren Einblick in diese Krankheit zu bekommen.
Die Freundschaft zwischen Mila und Juno ist ebenfalls wunderschön dargestellt. Sie ist vielschichtig, ehrlich und genau so, wie echte Freundschaften im Jugendalter oft sind: unterstützend, aber manchmal auch herausfordernd.
💭 Fazit: „Und alles zerbricht“ ist ein emotionales, wichtiges und sehr vielschichtiges Buch über Essstörungen, Freundschaft, Familie und Selbstfindung. Trotz des schweren Themas liest es sich unglaublich fesselnd und bleibt noch lange im Kopf. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!
⭐️ Für mich eine klare Leseempfehlung.