Eine emotionale Reise
“Und alles zerbricht” – Eine Geschichte, die mich tief berührt und wachgerüttelt hat
Wow. Ein sehr beeindruckendes Debüt! Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen oder gehört – ich habe es erlebt. Mila ist keine Figur, die man nur beobachtet. Man fühlt mit ihr. Man leidet mit ihr. Man hält den Atem an, wenn sie an einem neuen Tiefpunkt steht, und spürt eine kleine Erleichterung, wenn sie einen Schritt nach vorn macht. Es ist, als würde man selbst in dieser Klinik sitzen, zwischen Hoffnung und Verzweiflung gefangen, und mit jedem Kapitel ein bisschen mehr verstehen, wie zerbrechlich wir alle manchmal sind.
⚠️ WICHTIG: Sensible Thematik – Bitte lies mit Bedacht
Dieses Buch behandelt Essstörungen, Selbstwertkrisen, familiäre Konflikte und emotionale Zusammenbrüche – Themen, die für manche Leser:innen sehr nah gehen können. Wenn du selbst Erfahrungen mit psychischen Herausforderungen hast oder dich gerade in einer emotionalen Krise befindest, könnte die Lektüre oder das Hörbuch überfordernd oder belastend wirken. Bitte sei achtsam mit dir und deinem emotionalen Wohlbefinden. Falls du Unterstützung brauchst, zögere nicht, dich an vertraute Personen oder professionelle Hilfsangebote zu wenden.
Das Cover: Ein Versprechen auf Tiefe
Als ich das Cover zum ersten Mal sah, dachte ich: „Das ist ja fast zu schlicht.“ Doch genau das macht es so perfekt. Die zerrissene Papierstruktur vor dem hellen Hintergrund wirkt wie ein Spiegel für Milas Seele – nicht aufdringlich, aber unübersehbar. Es lädt einen ein, nicht nur die Geschichte zu lesen, sondern sich selbst zu fragen: Wo bei mir bricht etwas? Wo muss ich heilen? Der Titel „Und alles zerbricht“ ist kein Zufall. Er ist eine Warnung und eine Einladung zugleich: Hier geht es um Zusammenbrüche, aber auch um die Chance, neu zu beginnen.
Ein Schreibstil, der dich packt und nicht mehr loslässt:
Maxine Reuker schreibt ohne Schnörkel, aber mit einer solchen Intensität, dass man jedes Wort spürt. Ihre Sprache ist klar wie ein Glas Wasser – man versteht sofort, was Mila denkt und fühlt. Und doch ist da diese poetische Note, die einen innehalten lässt. Den Alltag mit einer Essstörung beschreibt sie unbeschönigt und nicht romantisiert. Man merkt: Hier schreibt jemand, die weiß, wovon sie spricht. Ich hatte das Glück, Maxine bei einer Lesung zu erleben, und sie strahlt genau diese Wärme und Herzlichkeit aus, die man auch in ihrem Schreibstil spürt.
Die Dialoge sind so echt, dass man das Gefühl hat, selbst dabei zu sein. Kein künstliches Geplänkel, keine übertriebenen Dramen – nur echte Menschen in echten Krisen. Und genau das macht es so schwer, das Buch wegzulegen.
Figuren, die dir ans Herz wachsen:
Mila ist keine perfekte Heldin. Sie ist unsicher. Sie ist widersprüchlich. Sie macht Fehler. Und genau das macht sie so unglaublich sympathisch. Man will ihr zurufen: „Bleib weg von diesen Internetportalen solange es noch geht!“ oder „Hör auf deine Freunde!“, während man gleichzeitig versteht, warum sie so handelt, wie sie handelt.
Nicolas ist auf den ersten Blick der rettende Engel – charmant, einfühlsam, der Einzige, der Mila wirklich sieht. Doch je länger man liest, desto mehr merkt man: Auch er hat seine Dämonen. Auch er ist gefangen. Und ihre Beziehung? Die ist so zerbrechlich wie ein zartes Pflänzchen, das im Wind schwankt. Man bangt mit, hofft mit, und am Ende bleibt ein Gefühl von „Was wäre, wenn…?“. Beim Lesen des Klappentext hatte ich die Befürchtung, dass ich eine Liebesgeschichte in Milas vulnerabler Situation problematisch finden würde, aber die Geschichte der beiden ist so sensibel erzählt, dass sich das für mich nicht bewahrheitet hat.
Das Hörbuch: Eine Stimme, die dich mitnimmt
Ich habe das Buch teils gelesen, teils die Hörbuchfassung gehört – und es war, als würde Hannah Scheppmann direkt in mein Ohr flüstern. Die Sprecherin gibt Milas Verzweiflung eine Stimme. Man hört, wie sie kämpft. Wie sie weint. Wie sie lacht. Wie sie sich selbst wiederfindet. Und Nicolas’ Stimme? Die klingt so warm und unsicher zugleich, dass man sofort versteht, warum Mila sich in ihn verliebt.
Doch Vorsicht: Dieses Buch verlangt dir etwas ab. Es geht um Themen wie Essstörungen, Selbsthass und familiäre Konflikte. Es ist keine Geschichte für zwischendurch. Man muss bereit sein, sich darauf einzulassen – und das ist auch gut so. Denn nur so kann man verstehen, was Mila durchmacht.
Ein Buch, das mich berührt hat.
Ich habe selten ein Buch gelesen, das so ein hartes Thema behandelt, diesem Thema auch gerecht wird, und dabei trotzdem so… schön ist! Es hat mich beim Hören alle Emotionen durchmachen lassen. Gerade auch als Leserin, die selbst in ihrer Jugend Erfahrungen mit diesem Thema gemacht hat. Und vor allem: Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, über die dunklen Seiten des Lebens zu sprechen – und dass Heilung möglich ist, auch wenn alles zerbricht.
Besonders positiv möchte ich auch erwähnen, dass der UJU Verlag dieses Thema als Jugendbuch aufgreift und nicht etwa erst im New Adult Genre thematisiert- denn genau in diesem jungen Alter haben viele erstmals Berührungspunkte mit Essstörungen.
Fazit:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5 Sterne)
Ein Buch, das man nicht einfach liest oder hört – man erlebt es. Und das bleibt.
Vielen Dank an Vorablesen und den UJU Verlag für mein Rezensionsexemplar!
Wow. Ein sehr beeindruckendes Debüt! Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen oder gehört – ich habe es erlebt. Mila ist keine Figur, die man nur beobachtet. Man fühlt mit ihr. Man leidet mit ihr. Man hält den Atem an, wenn sie an einem neuen Tiefpunkt steht, und spürt eine kleine Erleichterung, wenn sie einen Schritt nach vorn macht. Es ist, als würde man selbst in dieser Klinik sitzen, zwischen Hoffnung und Verzweiflung gefangen, und mit jedem Kapitel ein bisschen mehr verstehen, wie zerbrechlich wir alle manchmal sind.
⚠️ WICHTIG: Sensible Thematik – Bitte lies mit Bedacht
Dieses Buch behandelt Essstörungen, Selbstwertkrisen, familiäre Konflikte und emotionale Zusammenbrüche – Themen, die für manche Leser:innen sehr nah gehen können. Wenn du selbst Erfahrungen mit psychischen Herausforderungen hast oder dich gerade in einer emotionalen Krise befindest, könnte die Lektüre oder das Hörbuch überfordernd oder belastend wirken. Bitte sei achtsam mit dir und deinem emotionalen Wohlbefinden. Falls du Unterstützung brauchst, zögere nicht, dich an vertraute Personen oder professionelle Hilfsangebote zu wenden.
Das Cover: Ein Versprechen auf Tiefe
Als ich das Cover zum ersten Mal sah, dachte ich: „Das ist ja fast zu schlicht.“ Doch genau das macht es so perfekt. Die zerrissene Papierstruktur vor dem hellen Hintergrund wirkt wie ein Spiegel für Milas Seele – nicht aufdringlich, aber unübersehbar. Es lädt einen ein, nicht nur die Geschichte zu lesen, sondern sich selbst zu fragen: Wo bei mir bricht etwas? Wo muss ich heilen? Der Titel „Und alles zerbricht“ ist kein Zufall. Er ist eine Warnung und eine Einladung zugleich: Hier geht es um Zusammenbrüche, aber auch um die Chance, neu zu beginnen.
Ein Schreibstil, der dich packt und nicht mehr loslässt:
Maxine Reuker schreibt ohne Schnörkel, aber mit einer solchen Intensität, dass man jedes Wort spürt. Ihre Sprache ist klar wie ein Glas Wasser – man versteht sofort, was Mila denkt und fühlt. Und doch ist da diese poetische Note, die einen innehalten lässt. Den Alltag mit einer Essstörung beschreibt sie unbeschönigt und nicht romantisiert. Man merkt: Hier schreibt jemand, die weiß, wovon sie spricht. Ich hatte das Glück, Maxine bei einer Lesung zu erleben, und sie strahlt genau diese Wärme und Herzlichkeit aus, die man auch in ihrem Schreibstil spürt.
Die Dialoge sind so echt, dass man das Gefühl hat, selbst dabei zu sein. Kein künstliches Geplänkel, keine übertriebenen Dramen – nur echte Menschen in echten Krisen. Und genau das macht es so schwer, das Buch wegzulegen.
Figuren, die dir ans Herz wachsen:
Mila ist keine perfekte Heldin. Sie ist unsicher. Sie ist widersprüchlich. Sie macht Fehler. Und genau das macht sie so unglaublich sympathisch. Man will ihr zurufen: „Bleib weg von diesen Internetportalen solange es noch geht!“ oder „Hör auf deine Freunde!“, während man gleichzeitig versteht, warum sie so handelt, wie sie handelt.
Nicolas ist auf den ersten Blick der rettende Engel – charmant, einfühlsam, der Einzige, der Mila wirklich sieht. Doch je länger man liest, desto mehr merkt man: Auch er hat seine Dämonen. Auch er ist gefangen. Und ihre Beziehung? Die ist so zerbrechlich wie ein zartes Pflänzchen, das im Wind schwankt. Man bangt mit, hofft mit, und am Ende bleibt ein Gefühl von „Was wäre, wenn…?“. Beim Lesen des Klappentext hatte ich die Befürchtung, dass ich eine Liebesgeschichte in Milas vulnerabler Situation problematisch finden würde, aber die Geschichte der beiden ist so sensibel erzählt, dass sich das für mich nicht bewahrheitet hat.
Das Hörbuch: Eine Stimme, die dich mitnimmt
Ich habe das Buch teils gelesen, teils die Hörbuchfassung gehört – und es war, als würde Hannah Scheppmann direkt in mein Ohr flüstern. Die Sprecherin gibt Milas Verzweiflung eine Stimme. Man hört, wie sie kämpft. Wie sie weint. Wie sie lacht. Wie sie sich selbst wiederfindet. Und Nicolas’ Stimme? Die klingt so warm und unsicher zugleich, dass man sofort versteht, warum Mila sich in ihn verliebt.
Doch Vorsicht: Dieses Buch verlangt dir etwas ab. Es geht um Themen wie Essstörungen, Selbsthass und familiäre Konflikte. Es ist keine Geschichte für zwischendurch. Man muss bereit sein, sich darauf einzulassen – und das ist auch gut so. Denn nur so kann man verstehen, was Mila durchmacht.
Ein Buch, das mich berührt hat.
Ich habe selten ein Buch gelesen, das so ein hartes Thema behandelt, diesem Thema auch gerecht wird, und dabei trotzdem so… schön ist! Es hat mich beim Hören alle Emotionen durchmachen lassen. Gerade auch als Leserin, die selbst in ihrer Jugend Erfahrungen mit diesem Thema gemacht hat. Und vor allem: Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, über die dunklen Seiten des Lebens zu sprechen – und dass Heilung möglich ist, auch wenn alles zerbricht.
Besonders positiv möchte ich auch erwähnen, dass der UJU Verlag dieses Thema als Jugendbuch aufgreift und nicht etwa erst im New Adult Genre thematisiert- denn genau in diesem jungen Alter haben viele erstmals Berührungspunkte mit Essstörungen.
Fazit:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5 Sterne)
Ein Buch, das man nicht einfach liest oder hört – man erlebt es. Und das bleibt.
Vielen Dank an Vorablesen und den UJU Verlag für mein Rezensionsexemplar!