Es kam schleichend und war so verheerend 💔

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annaksuperstar Avatar

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BUCHREZENSION - ACHTUNG REZI ENTHÄLT EVTL. SPOILER

Nr.58 aus 2026

Genre und Tropes:
Young Adult, Mental Health, Mental Unstable, First Love, Friendship, Forbidden Love

Hauptcharaktere:
Mila, Nicolas

Format, Quelle, Sprache, Stil:
In Combo: Hörbuch (NetGalley) +Paperback, Deutsch, Aus Milas POV (Ein Kapitel aus Nicolas POV)

Zur Story:
Nachdem Milas Mutter einen neuen Job in der Schweiz annimmt fällt für Milas ihre ganze Welt zusammen. Denn sie muss ich nicht nur von ihrer gewohnten Umgebung trennen, sondern auch von ihrer besten Freundin Juno und das kurz vor ihrer großen Geburtstagsfeier zum 16ten. Und weil das nicht reicht entwicklet sich das Familienleben in der Schweiz auch in eine falsche Richtung. Während Milas Mutter durch ihre Arbiet kaum zuhause ist, versinkt ihr Vater in Einsamkeit und sucht Trost im Wein. Und Mila selbst findet erstmal Trotz im Essen, bis ihr ihre Zunahme bewusst wird.
Um schnell wieder abnehmen zu können findet sie gleichgesinnte und Unterstützer auf einer virtuellen Plattform, doch schnell wird klar, dass hier alles in eine falsche Richtung läuft. Alles entwickelt sich so schleichend und doch verheerend, bis Mila letztlich in einer Spezialklink am Clarisee wieder einen Weg zur Normalität finden muss.

Mein persönliches Fazit:
Das Buch habe ich erst als Hörbuch gestartet und mir dann aber als Paperback gekauft und fertig gelesen. Die Sprecherstimme war zwar angenehm, allerdings konnte ich mich erst in die Gefühlswelt als Leser so richtig hineinversetzen.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich eventuell mit der Protagonistin mich nicht direkt identifizieren konnte, also aufgrund der Alters. Allerdings aber als dreifache Mami extrem viel für das Buch gefühlt habe.
Der Schreibstil war flüssig und ich bin gut in die Geschichte reingekommen, wobei ich zu Anfang die ersten paar Kapitel (für mich) etwas langweilig fand. Aber klar, es handelt sich hier um ein Young Adult Buch und ich bin 36. Daher möchte ich das auch garnicht wirklich negativ bewerten, denn als junger Erwachsener hätten mich die zu Anfang behandelten Themen wahrscheinlich mehr abgeholt.
Als es dann ernster wurde und die beginnende Sucht, sowohl bei Mila als auch beim Vater kam habe ich wirklich sehr mitgelitten. Da ich auch oft versucht habe zu vergleichen, wie ich mich damals als Teenie gefühlt habe und versucht habe die Situation jetzt als Erwachsener zu betrachten.
Die Liebesgeschichte, die sich dann in der Klinik zwischen Mila und Nicolas entwickelt ist auch sehr süß und hoffe für beide, dass sie nochmal zueinander finden. Bin auch gespannt, wer der Vater von Juno ist.
Also selbst wer kein YA mehr ist, sollte das Buch wirklich lesen, da es doch auch einen Erwachsenen mitnimmt.