Gutes Debüt
Mit "Und alles zerbricht - Paper Hearts 1" von Maxine Reuker hat man nicht unbedingt leichte Lektüre und ich würde sagen, dass das ist definitiv kein Buch ist, das man mal eben so nebenbei liest.
Mila fand ich als Protagonistin größtenteils sehr authentisch, auch wenn sie mich stellenweise echt frustriert hat, aber genau das macht das Ganze wahrscheinlich auch realistisch. Ihre Einsamkeit nach dem Umzug, dieses Gefühl von „nirgendwo richtig dazu gehören“ und das langsame Abrutschen in die Essstörung wurden schon ziemlich eindringlich dargestellt. Man merkt einfach, wie schnell sich solche Gedanken festsetzen können und das hat mich beim Lesen teilweise echt mitgenommen.
Besonders stark fand ich den Einblick in den Klinikalltag. Die Gedanken, Gespräche und Dynamiken zwischen den Patienten wirken oft greifbar und geben dem Ganzen eine gewisse Tiefe, weils einfach nahbar ist. Das war für mich auch der Teil, der das Buch für mich getragen hat.
Was für mich allerdings schwierig war, war die Romance. Die Beziehung zwischen Mila und Nicolas hat sich für mich nicht ganz stimmig angefühlt. Klar, er wird als verständnisvoll und besonders dargestellt, aber gerade in diesem Setting hatte das Ganze für mich einen leicht unangenehmen Beigeschmack. Außerdem ging mir die Entwicklung emotional einfach bissi zu schnell.
Auch das Tempo war stellenweise etwas unausgeglichen. Der Weg in die Klinik nimmt viel Raum ein, während sich andere Entwicklungen dann fast ein bisschen überschlagen. Und das Ende… ja, klassischer Cliffhanger.
Trotzdem fand ich das Buch insgesamt wichtig und teilweise echt berührend. Es spricht ein sensibles Thema an und macht auf eine sehr direkte Art deutlich wie komplex und gefährlich Essstörungen sein können.
Insgesamt also ein emotionales und nicht immer leichtes Buch mit starken Momenten und wichtigen Themen, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte, vor allem wegen der Romance und dem Pacing.
Mila fand ich als Protagonistin größtenteils sehr authentisch, auch wenn sie mich stellenweise echt frustriert hat, aber genau das macht das Ganze wahrscheinlich auch realistisch. Ihre Einsamkeit nach dem Umzug, dieses Gefühl von „nirgendwo richtig dazu gehören“ und das langsame Abrutschen in die Essstörung wurden schon ziemlich eindringlich dargestellt. Man merkt einfach, wie schnell sich solche Gedanken festsetzen können und das hat mich beim Lesen teilweise echt mitgenommen.
Besonders stark fand ich den Einblick in den Klinikalltag. Die Gedanken, Gespräche und Dynamiken zwischen den Patienten wirken oft greifbar und geben dem Ganzen eine gewisse Tiefe, weils einfach nahbar ist. Das war für mich auch der Teil, der das Buch für mich getragen hat.
Was für mich allerdings schwierig war, war die Romance. Die Beziehung zwischen Mila und Nicolas hat sich für mich nicht ganz stimmig angefühlt. Klar, er wird als verständnisvoll und besonders dargestellt, aber gerade in diesem Setting hatte das Ganze für mich einen leicht unangenehmen Beigeschmack. Außerdem ging mir die Entwicklung emotional einfach bissi zu schnell.
Auch das Tempo war stellenweise etwas unausgeglichen. Der Weg in die Klinik nimmt viel Raum ein, während sich andere Entwicklungen dann fast ein bisschen überschlagen. Und das Ende… ja, klassischer Cliffhanger.
Trotzdem fand ich das Buch insgesamt wichtig und teilweise echt berührend. Es spricht ein sensibles Thema an und macht auf eine sehr direkte Art deutlich wie komplex und gefährlich Essstörungen sein können.
Insgesamt also ein emotionales und nicht immer leichtes Buch mit starken Momenten und wichtigen Themen, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte, vor allem wegen der Romance und dem Pacing.