Scherben aus Papier
𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Ein Umzug von Berlin nach Zürich zieht der sechzehnjährigen Mila den Boden unter den Füßen weg.
Ohne ihre beste Freundin Juno und völlig isoliert in der fremden Stadt, sucht sie einen Ausweg aus ihrer Einsamkeit und findet ihn im Essen.
Doch was als vermeintlicher Trost beginnt, entwickelt sich schleichend zu einer unkontrollierbaren Essstörung.
Der Kampf gegen die eigenen Dämonen führt Mila schließlich in eine Klinik, wo sie auf Nicolas trifft. Zwischen Therapieeinheiten und dem harten Klinikalltag entsteht eine intensive Verbindung, die Milas Welt gleichermaßen rettet und ins Wanken bringt.
Eine Geschichte über das Zerbrechen und den mühsamen Versuch, die Scherben wieder zusammenzusetzen.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Die emotionale Tiefe: Maxine Reuker schafft es, Milas Zerbrechlichkeit und ihre innere Zerrissenheit unglaublich greifbar zu machen. Man spürt jede Unsicherheit und jede Angst fast körperlich mit.
• Der Schreibstil: Die Autorin schreibt klar, ehrlich und völlig ungeschönt. Das sorgt dafür, dass die schweren Themen eine enorme Authentizität bekommen und den Leser direkt im Herzen treffen.
• Wichtige Thematik: Besonders die Darstellung der gefährlichen Dynamiken in Online-Foren fand ich mutig und extrem wichtig für die heutige Zeit.
• Die Optik: Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die zarten Farben kombiniert mit den angedeuteten Rissen fangen den "Paper Hearts"-Vibe und die Verletzlichkeit der Geschichte perfekt ein.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Die Liebesgeschichte: Die Romanze zwischen Mila und Nicolas ging mir persönlich etwas zu schnell. Im Setting einer Klinik wirkte diese überstürzte Entwicklung manchmal ein wenig unpassend.
• Das Erzähltempo: Einige Phasen der Genesung und der psychischen Erkrankung wurden für meinen Geschmack etwas zu übereilig abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, dass manchen Entwicklungen mehr Raum gegeben wird, da sie im echten Leben oft ja auch viel langwieriger sind.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Mit 3,75 von 5 Sternen ist dieser Auftakt eine sehr intensive und schmerzhaft ehrliche Lektüre.
Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und fordert den Leser emotional heraus.
Wer realistische Geschichten über die Schattenseiten des Lebens sucht, sollte zugreifen, aber unbedingt die Triggerwarnungen beachten.
Ein Umzug von Berlin nach Zürich zieht der sechzehnjährigen Mila den Boden unter den Füßen weg.
Ohne ihre beste Freundin Juno und völlig isoliert in der fremden Stadt, sucht sie einen Ausweg aus ihrer Einsamkeit und findet ihn im Essen.
Doch was als vermeintlicher Trost beginnt, entwickelt sich schleichend zu einer unkontrollierbaren Essstörung.
Der Kampf gegen die eigenen Dämonen führt Mila schließlich in eine Klinik, wo sie auf Nicolas trifft. Zwischen Therapieeinheiten und dem harten Klinikalltag entsteht eine intensive Verbindung, die Milas Welt gleichermaßen rettet und ins Wanken bringt.
Eine Geschichte über das Zerbrechen und den mühsamen Versuch, die Scherben wieder zusammenzusetzen.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Die emotionale Tiefe: Maxine Reuker schafft es, Milas Zerbrechlichkeit und ihre innere Zerrissenheit unglaublich greifbar zu machen. Man spürt jede Unsicherheit und jede Angst fast körperlich mit.
• Der Schreibstil: Die Autorin schreibt klar, ehrlich und völlig ungeschönt. Das sorgt dafür, dass die schweren Themen eine enorme Authentizität bekommen und den Leser direkt im Herzen treffen.
• Wichtige Thematik: Besonders die Darstellung der gefährlichen Dynamiken in Online-Foren fand ich mutig und extrem wichtig für die heutige Zeit.
• Die Optik: Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die zarten Farben kombiniert mit den angedeuteten Rissen fangen den "Paper Hearts"-Vibe und die Verletzlichkeit der Geschichte perfekt ein.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Die Liebesgeschichte: Die Romanze zwischen Mila und Nicolas ging mir persönlich etwas zu schnell. Im Setting einer Klinik wirkte diese überstürzte Entwicklung manchmal ein wenig unpassend.
• Das Erzähltempo: Einige Phasen der Genesung und der psychischen Erkrankung wurden für meinen Geschmack etwas zu übereilig abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, dass manchen Entwicklungen mehr Raum gegeben wird, da sie im echten Leben oft ja auch viel langwieriger sind.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Mit 3,75 von 5 Sternen ist dieser Auftakt eine sehr intensive und schmerzhaft ehrliche Lektüre.
Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und fordert den Leser emotional heraus.
Wer realistische Geschichten über die Schattenseiten des Lebens sucht, sollte zugreifen, aber unbedingt die Triggerwarnungen beachten.