Wichtiges Thema
Vorab möchte ich sagen, dass ich vermutlich schon zu alt für dieses Buch bin und mich deshalb nur bedingt in die Lebenssituation der Charaktere und ihrem Verhalten hineinfühlen konnte.
Der Debütroman „Und alles zerbricht“ erzählt die Geschichte von Mila, die aufgrund des Jobs ihrer Mutter Berlin verlassen muss und in die Schweiz zieht. Ohne ihr gewohntes familiäres Umfeld fällt sie in eine Essstörung und muss schließlich in einer Klinik. Dort lernt sie einen Jungen Nicolas kennen, der ihre Welt ordentlich auf den Kopf stellt.
Positiv hervorzuheben ist der schöne, flüssige Schreibstil von Maxine Reuker. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe. Besonders gefallen hat mir, dass auch die Nebencharaktere eigene Hintergrundgeschichten bekommen, das macht die Welt des Buches lebendig und glaubwürdig. Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Autorin solch wichtigen Themen wie Essstörungen eine Plattform gibt. Das Schulsetting ist gut umgesetzt und dürfte besonders für eine jüngere Zielgruppe sehr gut funktionieren.
Für mich persönlich gab es allerdings einige Kritikpunkte: Nicolas, der zentrale Protagonist der Liebesgeschichte, wird viel zu spät eingeführt. Dadurch wirkt die Beziehung zwischen ihm und Mila abrupt und zu schnell, sodass ich ihre Entwicklung nicht richtig nachvollziehen oder mitfühlen konnte.
Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein gut geschriebenes Buch mit interessanten Charakteren und relevanten Themen. Wer sich für Jugendromane mit emotionalen Herausforderungen interessiert, findet hier auf jeden Fall schöne und wichtige Inhalte.
Der Debütroman „Und alles zerbricht“ erzählt die Geschichte von Mila, die aufgrund des Jobs ihrer Mutter Berlin verlassen muss und in die Schweiz zieht. Ohne ihr gewohntes familiäres Umfeld fällt sie in eine Essstörung und muss schließlich in einer Klinik. Dort lernt sie einen Jungen Nicolas kennen, der ihre Welt ordentlich auf den Kopf stellt.
Positiv hervorzuheben ist der schöne, flüssige Schreibstil von Maxine Reuker. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe. Besonders gefallen hat mir, dass auch die Nebencharaktere eigene Hintergrundgeschichten bekommen, das macht die Welt des Buches lebendig und glaubwürdig. Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Autorin solch wichtigen Themen wie Essstörungen eine Plattform gibt. Das Schulsetting ist gut umgesetzt und dürfte besonders für eine jüngere Zielgruppe sehr gut funktionieren.
Für mich persönlich gab es allerdings einige Kritikpunkte: Nicolas, der zentrale Protagonist der Liebesgeschichte, wird viel zu spät eingeführt. Dadurch wirkt die Beziehung zwischen ihm und Mila abrupt und zu schnell, sodass ich ihre Entwicklung nicht richtig nachvollziehen oder mitfühlen konnte.
Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein gut geschriebenes Buch mit interessanten Charakteren und relevanten Themen. Wer sich für Jugendromane mit emotionalen Herausforderungen interessiert, findet hier auf jeden Fall schöne und wichtige Inhalte.