Zwiegespalten

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sweinzie Avatar

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Spannend zu lesen und bemerkenswert, was Maxine durchgestanden hat, aber vo Schreibstil für mich Luft nach oben
Mila wird aus ihrer Welt gerissen weil ihre Mutter sich selbst verwirklichen will und mit der Familie auswandert. Während sie Anfangs ihren Frust mit Essen bekämpft kippt es bald und die wird ungefähr in der Hälfte des Romans Magersüchtig und wird in eine Klinik eingewiesen. Hier lernt sie den Sohn des Direktors kennen, der aber nicht mit ihr zusammen sein dürfte und ihr damit das Herz bricht.
Der Prozess, den Mila durchlaufen hat war sehr authentisch dargestellt und man konnte sich gut reinversetzen, wie es zu dieser Situation kam und womit sie zu kämpfen hat. Ob das der Realität entspricht und das widerspiegelt, was betroffene empfinden kann ich nicht sagen. Da die Autorin aber scheinbar ja ein Teil ihres Lebens wieder gegeben hat, muss dem wohl so sein, In wie weit die Geschichte triggert oder hilft weiss ich ebenfalls nicht. Aber sicher interessant zu sehen, wie es der Person geht
Ich möchte das Erlebte nicht abwerten und finde es bemerkenswert, wenn jemand so über das erlebte schreiben kann. In der Erwartung. Aber der Geschichte haben mir die Emotionen gefehlt und es hat mir einen eher flachen Eindruck gemacht angesichts dessen, was mit der ganzen Familie passiert ist.. Ich hatte so den Eindruck die stärksten Emotionen empfunden zu haben, als sie ihr Tagebuch verloren hatte.
Die Geschichte steht auch ganz gut allein ohne Fortsetzung und so werde ich es persönlich für mich aus belassen