Die Regenbogenbrücke hinabsteigen…

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aceastend Avatar

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Ich glaube, dass es mir eine sehr große Hilfe sein könnte!
Ich habe in den letzten Jahren viele heftige Verluste erfahren. Der größte war mein Cousin, der eher ein Bruder für mich war. Auch ich schreibe über das Vermissen. Aber ich kann eher das gemeinsam vergangene Leben schreiben, als wie es in mir aussieht. Aber wie der Autor, versuche auch ich, den Humor nicht außer Acht zu lassen. Dennoch trifft er meine Emotionen, von denen man ja viele in verschiedenen Stadien durchlebt, genau. Ein Ausschnitt aus meinem Text ist z.B.: Denn ich fühle mich seitdem wie in Watte gehüllt. Musik klingt nur noch traurig und Sonne wärmt nicht, sondern verbrennt und blendet, seit du gegangen bist. Seit Nachrichten an sunny Dirk, wie deine Email-Adresse lautet, ins Leere laufen. Und dann erzählt die Trauerrednerin auch noch, dass eines unserer Lieblingslieder im Radio lief, als Sonja und du mit dieser furchtbaren Diagnose nach Hause gefahren seid... „There is always the sun". Sie spielen es, während man dich zu deinem Grab trägt und mein Körper weigert sich zunächst, aufzustehen und diesen Weg zu gehen. Unerträglich, wie uns alle mitfühlend anschauen. Wir tragen dich vorbei am Grab deines Vaters und dem von Oma Und ich möchte schreien und darum bitten, dass jemand was tut, weil es nicht wahr sein darf, als mein Vater das Stille Schluchzen und den Gedankenteppich durchbricht und sagt: „Ich muss mal!" „Papa!" erwidere ich empört und er sagt: „Aber dafür kann ich doch nichts!" Die surreale Situation gewinnt ein bisschen an Komik und ich frage mich, was du dazu gesagt hättest.

Ich hoffe darauf, Trost in diesen Kapiteln seines Lebens zu finden…