Wenn plötzlich nichts mehr ist wie vorher

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dana2505 Avatar

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Schon die ersten Seiten haben mich berührt. Besonders das Bild von der Trauer als unerwünschtem Gast, der plötzlich vor der Tür steht, fand ich sehr treffend. Man möchte ihn nicht haben, kann ihn aber auch nicht einfach wieder wegschicken.

Der Autor schreibt sehr persönlich über den plötzlichen Tod seines Vaters und darüber, wie schwer es ist, überhaupt Worte für diesen Verlust zu finden. Dabei wirkt der Text auf mich ehrlich und überhaupt nicht kitschig.

Besonders gut gefällt mir, dass das Buch keine Anleitung zum Trauern sein möchte. Es erzählt einfach davon, wie es sich anfühlt, wenn von einem Moment auf den anderen nichts mehr so ist wie vorher.

Die Leseprobe hat mich nachdenklich gemacht und gleichzeitig neugierig darauf, wie Sebastian seinen Weg durch die Trauer findet und warum es eben doch irgendwann wieder Sommer wird.