Wie schreibt man über etwas, für das die Worte fehlen?
Die Leseprobe hat mich direkt neugierig gemacht. Sebastian Becker erzählt vom plötzlichen Tod seines Vaters und seiner Trauer. Kein leichtes Thema, aber er schreibt bisher sehr direkt darüber und ohne großes Pathos.
Besonders hängen geblieben ist bei mir das Bild von der Trauer als unerwünschtem Gast, der plötzlich vor der Tür steht, seine Koffer abstellt und einfach bleibt. Das ist eigentlich ein ziemlich einfaches Bild, trifft es für mich aber sehr gut. Überhaupt gab es in der Leseprobe einige Stellen, bei denen ich dachte: Ja, genau so könnte sich das anfühlen.
Richtig stark fand ich die Szene nach dem Unfall seines Vaters. Becker steht alleine in dessen Haus, trinkt erst einmal ein Glas Wasser, einfach „weil man das so macht“, und wartet. Kurz darauf erfährt er, dass sein Vater sterben wird. Gerade diese kleinen, ganz alltäglichen Dinge in so einem Moment fand ich sehr berührend.
Ungewöhnlich ist auch die Gestaltung. Zwischendurch gibt es immer wieder handgeschriebene Sätze und kleine Zeichnungen. Das gefällt mir und ich bin gespannt, wie sich das durch das ganze Buch zieht.
Beim Cover musste ich dagegen zweimal hinschauen. Ich finde es ungewöhnlich, aber gerade deshalb auch interessant. Das Foto mit dem weiten Himmel gefällt mir und der Titel setzt einen schönen Gegenpunkt zum Thema Trauer. Nur mit der handschriftlichen Titelschrift werde ich überhaupt nicht warm. Die stört mich eher.
Nach der Leseprobe würde ich sehr gerne weiterlesen. Ich bin gespannt, wie Becker weitererzählt und ob mich seine sehr persönliche Art, über Trauer zu schreiben, auch über das ganze Buch trägt.
Besonders hängen geblieben ist bei mir das Bild von der Trauer als unerwünschtem Gast, der plötzlich vor der Tür steht, seine Koffer abstellt und einfach bleibt. Das ist eigentlich ein ziemlich einfaches Bild, trifft es für mich aber sehr gut. Überhaupt gab es in der Leseprobe einige Stellen, bei denen ich dachte: Ja, genau so könnte sich das anfühlen.
Richtig stark fand ich die Szene nach dem Unfall seines Vaters. Becker steht alleine in dessen Haus, trinkt erst einmal ein Glas Wasser, einfach „weil man das so macht“, und wartet. Kurz darauf erfährt er, dass sein Vater sterben wird. Gerade diese kleinen, ganz alltäglichen Dinge in so einem Moment fand ich sehr berührend.
Ungewöhnlich ist auch die Gestaltung. Zwischendurch gibt es immer wieder handgeschriebene Sätze und kleine Zeichnungen. Das gefällt mir und ich bin gespannt, wie sich das durch das ganze Buch zieht.
Beim Cover musste ich dagegen zweimal hinschauen. Ich finde es ungewöhnlich, aber gerade deshalb auch interessant. Das Foto mit dem weiten Himmel gefällt mir und der Titel setzt einen schönen Gegenpunkt zum Thema Trauer. Nur mit der handschriftlichen Titelschrift werde ich überhaupt nicht warm. Die stört mich eher.
Nach der Leseprobe würde ich sehr gerne weiterlesen. Ich bin gespannt, wie Becker weitererzählt und ob mich seine sehr persönliche Art, über Trauer zu schreiben, auch über das ganze Buch trägt.